Ein leistungsfähiges Batteriespeichersystem besteht aus mehr als Batteriemodulen. Wechselrichter, Netzanschlusskomponenten, Energiemanagement, Kommunikationshardware und Messtechnik sorgen dafür, dass Erzeugung, Verbrauch, Speicherung und Vermarktung optimal zusammenspielen.

Der Wechselrichter ist eine zentrale Komponente jedes Batteriespeichersystems. Er verbindet Batterie, Stromnetz, Verbraucher und gegebenenfalls die Photovoltaikanlage miteinander. Die richtige Wahl des Wechselrichters beeinflusst nicht nur die Effizienz des Systems, sondern auch dessen Leistungsfähigkeit, Zukunftssicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Batterien speichern elektrische Energie als Gleichstrom (DC). Da das öffentliche Stromnetz und die meisten Verbraucher mit Wechselstrom (AC) arbeiten, wird ein Wechselrichter benötigt. Er wandelt den Strom in beide Richtungen um und ermöglicht so das Laden und Entladen des Batteriespeichers.
Ein Wechselrichter übernimmt weit mehr als die reine Stromumwandlung. Er steuert die Energieflüsse zwischen Batteriespeicher, Photovoltaikanlage, Verbrauchern und Stromnetz. Darüber hinaus ermöglicht er Funktionen wie Lastmanagement, Ersatzstromversorgung, dynamische Stromtarife oder die Teilnahme an Energiemärkten. Moderne Wechselrichter kommunizieren dabei kontinuierlich mit dem Energiemanagementsystem und sorgen für einen sicheren und effizienten Betrieb.
Die Auswahl des passenden Wechselrichters hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Leistung des Batteriespeichers, die Größe der PV-Anlage, der Netzanschluss sowie geplante Anwendungen wie Ersatzstrom, Lastspitzenkappung oder Energiehandel. Wichtig sind außerdem hohe Wirkungsgrade, eine zuverlässige Kommunikation mit anderen Systemkomponenten und die Kompatibilität mit dem eingesetzten Energiemanagementsystem.
Europäische Wechselrichterhersteller stehen für hohe Qualitätsstandards, langfristige Produktverfügbarkeit und die Einhaltung europäischer Normen und Sicherheitsanforderungen. Kurze Servicewege, regelmäßige Software-Updates und eine hohe Investitionssicherheit machen sie zu einer zuverlässigen Wahl für anspruchsvolle Energiespeicherprojekte im Gewerbe- und Industriebereich.




Ein PCS (Power Conversion System) ist ein bidirektionales Leistungssystem, das Gleichstrom aus der Batterie in Wechselstrom umwandelt und umgekehrt.
Der Wechselrichter ist die zentrale Einheit für die Stromumwandlung. Ein PCS umfasst meist zusätzlich Steuerung, Kommunikation, Schutztechnik und Netzstützungsfunktionen – die Begriffe werden jedoch häufig synonym verwendet.
Ein PCS steuert das Laden und Entladen des Speichers, regelt Wirk- und Blindleistung und unterstützt die Netzstabilität. Dadurch sind Anwendungen wie Lastspitzenkappung, Energiehandel oder Regelenergie möglich
Die PCS-Leistung muss zur Batteriekapazität, zur gewünschten Lade- und Entladeleistung sowie zu den Anforderungen am Netzanschlusspunkt passen. Eine Unterdimensionierung kann die nutzbare Leistung und mögliche Geschäftsmodelle begrenzen.
Ein PCS wird in gewerblichen und industriellen Batteriespeichern sowie in Großspeicher- und Containerlösungen eingesetzt. Es verbindet den Batteriespeicher mit dem Stromnetz und steuert den Energiefluss beim Laden und Entladen.

TESVOLT setzt das Multi PCSK von Power Electronics (Spanien), einem europäischen Hersteller, als leistungsstarkes Power Conversion System ein. Das bidirektionale PCS verbindet Batteriespeicher mit dem Stromnetz und wandelt Gleichstrom in Wechselstrom sowie beim Laden Wechselstrom zurück in Gleichstrom um. Es eignet sich besonders für große gewerbliche und industrielle Speicherprojekte.

Energiemanagement bezeichnet die intelligente Überwachung, Steuerung und Optimierung von Energieflüssen in Unternehmen, Gebäuden und Energiesystemen. Ziel ist es, Energiekosten zu senken, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen, Lastspitzen zu reduzieren und die Energieeffizienz zu verbessern.
Moderne Energiemanagementsysteme (EMS) vernetzen Batteriespeicher, Photovoltaikanlagen, Verbraucher und Ladeinfrastruktur, um Energie automatisch zum optimalen Zeitpunkt zu erzeugen, zu speichern und zu nutzen. Dadurch lassen sich Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit gleichermaßen steigern.
Der TESVOLT Energy Manager ist ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) für Batteriespeicher, Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur. Er steuert Energieflüsse automatisch, optimiert den Eigenverbrauch , reduziert Lastspitzen und ermöglicht die Nutzung dynamischer Stromtarife sowie die Teilnahme am Energiehandel . Durch prognosebasiertes Laden und die Vernetzung aller Systemkomponenten sorgt der TESVOLT Energy Manager für maximale Effizienz und Transparenz im Energiesystem.
Gut zu wissen: Der TESVOLT Energy Manager ist BAFA-gelistet und kann im Rahmen der BAFA-Förderung für Energiemanagementsysteme mit bis zu 45 % der Investitionskosten gefördert werden. Mehr lesen.


Ein Batteriespeicher kann sein volles Potenzial nur entfalten, wenn er sicher und normkonform in das Stromnetz integriert wird. Netzanschlusskomponenten sorgen für die Kommunikation mit dem Netzbetreiber, die Einhaltung technischer Anschlussbedingungen und einen zuverlässigen Betrieb des Energiesystems.
Je nach Leistungsklasse und Netzanschlusspunkt kommen unterschiedliche Komponenten zum Einsatz. Dazu gehören EZA-Regler, Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz), Fernwirktechnik, Schaltanlagen sowie Mess- und Kommunikationstechnik. Gemeinsam stellen sie sicher, dass Batteriespeicher, Photovoltaikanlage und Stromnetz zuverlässig zusammenarbeiten.
Für größere Gewerbe- und Industriespeicher sind häufig EZA-Regler erforderlich. Sie ermöglichen die netzkonforme Steuerung von Erzeugungs- und Speicheranlagen gemäß den Anforderungen des Netzbetreibers und unterstützen die Einhaltung relevanter Normen wie VDE-AR-N 4110.
In vielen Regionen sind Netzanschlüsse knapp oder Netzverstärkungen mit langen Wartezeiten verbunden. Moderne Batteriespeicher können dazu beitragen, bestehende Netzanschlüsse effizienter zu nutzen und zusätzliche Lasten oder Erzeugungsanlagen zu integrieren. Konzepte wie Shared Connection ermöglichen die gemeinsame Nutzung vorhandener Netzkapazitäten durch Speicher und Photovoltaikanlagen.
Die richtigen Netzanschlusskomponenten schaffen die Grundlage für intelligente Anwendungen wie Lastspitzenkappung , Eigenverbrauchsoptimierung , dynamische Stromtarife und die Teilnahme an Energiemärkten . Damit wird der Batteriespeicher von einer reinen Speicherlösung zu einem aktiven Bestandteil eines modernen Energiesystems.



Energiezähler bilden die Grundlage für ein präzises Energiemanagement. Sie erfassen Energieflüsse zwischen Batteriespeicher, Photovoltaikanlage, Verbrauchern und Stromnetz und liefern die Daten für Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung, dynamische Stromtarife und Energiehandel.
Je nach Anwendungsfall kommen Smart Meter, Energiezähler, Stromwandler oder Netzanalysatoren zum Einsatz. Sie messen Bezug, Einspeisung, Erzeugung und Verbrauch in Echtzeit und schaffen die Voraussetzung für eine transparente Energiebilanzierung.
Entscheidend ist nicht nur die Messtechnik selbst, sondern auch deren zuverlässige Integration in das Energiemanagementsystem. Geprüfte Softwaremodule ermöglichen die Anbindung und das Auslesen von Energiezählern über etablierte Kommunikationsstandards wie Modbus TCP und MQTT. Dadurch können Messwerte unterschiedlicher Hersteller einheitlich erfasst, verarbeitet und visualisiert werden.
In modernen Energieprojekten werden häufig mehrere physische Energiezähler eingesetzt. Virtuelle Energiezähler bündeln diese Messdaten zu einer zentralen Sicht auf das gesamte Energiesystem. So lassen sich beispielsweise Energieflüsse von Batteriespeichern, Photovoltaikanlagen und Verbrauchern gemeinsam auswerten und für Optimierungsstrategien nutzen.
Spezielle Energiezähler-Variablen ermöglichen die detaillierte Analyse des Batteriespeicherbetriebs. Dazu gehören unter anderem Werte für die gesamte Ladeenergie und Entladeenergie des Speichers sowie Energiewerte aus EZA-Registern, die seit Inbetriebnahme oder Zählerstart erfasst werden. Diese Daten schaffen Transparenz über die tatsächliche Nutzung des Speichers und unterstützen die Optimierung von Eigenverbrauch, Lastmanagement und Vermarktungsstrategien.
Präzise Messdaten sind die Grundlage für jede intelligente Steuerungsentscheidung. Erst durch die Kombination aus Energiezählern, Kommunikationsschnittstellen und Energiemanagementsystem entsteht ein vernetztes Energiesystem, das Energieflüsse automatisiert optimieren und wirtschaftlich nutzen kann.


Bei Front-of-the-Meter-Anwendungen (FOM) steht die Interaktion mit dem Stromnetz im Fokus. Hier werden Energieflüsse für Netzservices , Energiehandel oder die Vermarktung von Speicherkapazitäten präzise erfasst und dokumentiert. Dafür sind häufig zusätzliche Messkonzepte und eichrechtskonforme Zähler erforderlich.
Bei Behind-the-Meter-Anwendungen (BTM) werden Energieflüsse zwischen Netzanschluss, Verbrauchern, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher erfasst. Die Messdaten bilden die Grundlage für Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung und Energiemanagement .

Um den Janitza UMG 604-Pro einzurichten und zu nutzen, braucht der Kunde bzw. Installateur zwei Softwaremodule:

Moderne Batteriespeicher sind Teil eines vernetzten Energiesystems. Kommunikationskomponenten sorgen dafür, dass Batteriespeicher, Wechselrichter, Energiezähler, Ladeinfrastruktur und Energiemanagementsysteme zuverlässig Daten austauschen und gemeinsam gesteuert werden können. Ein intelligentes Energiemanagement basiert auf aktuellen und präzisen Daten. Kommunikationskomponenten erfassen Messwerte, übertragen Betriebsdaten und ermöglichen die Steuerung aller angeschlossenen Systeme in Echtzeit. Sie bilden damit die Grundlage für Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung, dynamische Stromtarife und Energiehandel.
Je nach Projekt kommen Router, IoT-Gateways, Ethernet-Switches, Mobilfunkrouter oder Fernwirktechnik zum Einsatz. Sie verbinden die verschiedenen Komponenten des Energiesystems miteinander und schaffen eine sichere Verbindung zu Monitoring-Portalen, Energiemanagementsystemen und Vermarktungsplattformen.
Moderne Energiesysteme setzen auf standardisierte Kommunikationsprotokolle wie Modbus TCP, MQTT, REST API oder IEC 60870-5-104. Dadurch lassen sich Batteriespeicher, Energiezähler, Wechselrichter und weitere Komponenten unterschiedlicher Hersteller flexibel integrieren und zentral steuern.
Kommunikationskomponenten ermöglichen nicht nur die lokale Steuerung, sondern auch die sichere Fernüberwachung von Energiesystemen. Verschlüsselte Verbindungen, VPN-Technologien und rollenbasierte Zugriffsrechte unterstützen einen sicheren Betrieb und schaffen die Grundlage für Remote-Service, Monitoring und Software-Updates.
Für Anwendungen wie Lastmanagement, virtuelle Kraftwerke, Regelenergie oder Energiehandel ist eine zuverlässige Kommunikation unverzichtbar. Nur wenn alle Systemkomponenten kontinuierlich Daten austauschen, können Energieflüsse optimiert und wirtschaftliche Potenziale vollständig ausgeschöpft werden.
Das TESVOLT IoT Gateway verbindet Batteriespeicher, Wechselrichter, Energiezähler und weitere Systemkomponenten mit dem TESVOLT Energy Manager und digitalen Plattformen. Es sammelt Betriebsdaten in Echtzeit, ermöglicht die sichere Kommunikation zwischen allen Teilnehmern des Energiesystems und schafft die Grundlage für Monitoring, Fernwartung und intelligente Energiesteuerung.


Backupkomponenten sorgen dafür, dass ein Energiespeichersystem auch bei Stromausfällen zuverlässig weiterarbeiten kann. Sie erkennen Netzstörungen, trennen das Energiesystem sicher vom öffentlichen Stromnetz und ermöglichen die Versorgung ausgewählter Verbraucher mit Energie aus dem Batteriespeicher.
Erst durch die richtigen Backupkomponenten können Batteriespeicher ihr volles Potenzial als Ersatzstrom- oder Notstromlösung entfalten. Sie schaffen die technische Grundlage für einen sicheren Inselbetrieb und gewährleisten die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Batteriespeicher, Wechselrichter und Verbrauchern.
Eine Backup-Lösung besteht in der Regel aus mehreren Komponenten. Dazu gehören automatische Umschalteinrichtungen, Backup-Controller, Schutz- und Schalttechnik sowie kompatible Wechselrichter mit Ersatzstromfunktion. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Energieversorgung bei einem Netzausfall schnell und sicher aufrechterhalten werden kann.
Moderne Backupkomponenten überwachen kontinuierlich die Netzqualität. Kommt es zu einem Stromausfall oder einer Netzstörung, erfolgt die automatische Umschaltung auf den Ersatzstrombetrieb innerhalb kürzester Zeit. Nach Wiederherstellung der Netzversorgung wird das System kontrolliert zurück in den Normalbetrieb überführt.
Für einen langfristig sicheren Betrieb setzt TESVOLT auf bewährte und kompatible Systemkomponenten führender Hersteller. So entstehen Backup- und Ersatzstromlösungen, die hohe Verfügbarkeit, Investitionssicherheit und eine zuverlässige Energieversorgung gewährleisten.


Off-Grid / Backup Box für Sunny Island X. Funktioniert mit TESVOLT FORTON und TESVOLT TAYTAN
Eine Photovoltaikanlage mit dem KOSTAL Wechselrichter PLENTICORE G3 und einem angeschlossenen Batteriespeicher TESVOLT TAYTAN erhält mit dem KOSTAL BackUp Switch die perfekte Ergänzung für den Ersatzstrombetrieb.

Eine zuverlässige Schutztechnik ist entscheidend für den sicheren Betrieb von Batteriespeichern. Sie schützt Menschen, Anlagen und das Stromnetz vor Schäden durch Kurzschlüsse, Überlastungen, Überspannungen oder Netzstörungen und stellt sicher, dass alle Komponenten normkonform zusammenarbeiten.
Batteriespeicher, Wechselrichter, Energiezähler und Netzanschlusskomponenten arbeiten mit hohen Leistungen und komplexen Energieflüssen. Moderne Schutzsysteme überwachen kontinuierlich den Anlagenzustand und greifen automatisch ein, sobald kritische Betriebszustände erkannt werden. Dadurch werden Ausfälle minimiert und die Betriebssicherheit erhöht.
Je nach Anlagengröße und Anwendung kommen unterschiedliche Schutzkomponenten zum Einsatz. Dazu gehören Leistungsschalter, Sicherungen, Trennschalter, Überspannungsschutz, Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) sowie Schutzrelais. Sie sorgen für eine sichere Trennung einzelner Anlagenteile und schützen das Energiesystem vor elektrischen Störungen.
Ein wichtiger Bestandteil moderner Batteriespeicherprojekte ist der Netz- und Anlagenschutz. Er überwacht relevante Netzparameter wie Spannung und Frequenz und stellt sicher, dass die Anlage den Anforderungen des Netzbetreibers entspricht. Dies ist insbesondere bei Gewerbe- und Industriespeichern sowie bei Mittelspannungsanschlüssen von zentraler Bedeutung.
Blitzereignisse, Schalthandlungen oder Netzstörungen können zu gefährlichen Überspannungen führen. Spezielle Überspannungsschutzsysteme schützen empfindliche Komponenten wie Wechselrichter, Energiemanagementsysteme und Kommunikationstechnik. Ergänzende Sicherheits- und Brandschutzkonzepte tragen dazu bei, Risiken zu minimieren und die langfristige Verfügbarkeit der Anlage zu sichern.
Professionelle Schutztechnik schafft die Voraussetzung für einen zuverlässigen und normkonformen Betrieb von Batteriespeichern. Sie erhöht die Verfügbarkeit des Energiesystems, schützt Investitionen und unterstützt die langfristige Betriebssicherheit von Gewerbe- und Industrieanlagen.
TESVOLT setzt auf ein mehrstufiges Schutzkonzept, das alle relevanten Systemebenen berücksichtigt – vom Netzanschluss über den Wechselrichter bis hin zum Batteriesystem. Dabei kommen ausschließlich bewährte und normkonforme Komponenten zum Einsatz, die auf die Anforderungen von Gewerbe-, Industrie- und Großspeicherprojekten abgestimmt sind.
Für die Netzintegration werden je nach Anwendungsfall der TESVOLT Energy Controller Pro S oder der TESVOLT Energy Controller Pro L eingesetzt. Diese Systeme sorgen für die normkonforme Umsetzung von Wirk- und Blindleistungsvorgaben und unterstützen die Einhaltung aktueller Netzanschlussrichtlinien wie der VDE-AR-N 4110.
Auf Wechselrichterebene übernehmen integrierte Schutzfunktionen die Überwachung von Spannung, Strom und Netzparametern. Ergänzend schützen Sicherungen, Strom- und Spannungswandler sowie Netz- und Anlagenschutzsysteme die Anlage vor elektrischen Störungen und kritischen Betriebszuständen.
Im Batteriesystem selbst überwacht das Batteriemanagementsystem (BMS) kontinuierlich alle sicherheitsrelevanten Parameter. Dazu gehören Zellspannungen, Temperaturen, Lade- und Entladeströme sowie Schutzfunktionen gegen Tiefentladung, Überstrom oder Übertemperatur. Zusätzliche DC-Schutzkomponenten schützen das System vor Kurzschlüssen und erhöhen die Betriebssicherheit.
Da jede Speicheranlage individuelle Anforderungen an Netzanschluss, Leistungsklasse und Anwendung stellt, wird die Schutztechnik projektspezifisch ausgelegt und in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Netzbetreiber geplant.
Jeder unserer Speicher kann mit der BATMON-Software lückenlos überwacht werden. Die Software visualisiert den Zustand des Gesamtsystems, aller Batteriemodule und jeder einzelnen Zelle. Unser System zeigt sowohl die Spannung, den State of Health (SOH) sowie den State of Charge (SOC) an. Abweichungen und Defekte können so frühzeitig erkannt und behoben werden.
