TESVOLT Batteriespeicher-Glossar

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A

Ah (Amperestunde)

Die Amperestunde (Ah) ist die Einheit für die elektrische Ladungsmenge einer Batterie. Sie gibt an, wie viel Strom eine Batterie über einen bestimmten Zeitraum liefern oder aufnehmen kann.

Allgefahrenversicherung

Eine Allgefahrenversicherung schützt Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen gegen nahezu alle unvorhergesehenen Schäden, sofern diese nicht ausdrücklich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.

Anlagenzertifikat

Ein Anlagenzertifikat bestätigt, dass das elektrische Verhalten einer geplanten Erzeugungs- oder Speicheranlage die geltenden Netzanschlussregeln erfüllt. Es betrachtet das Gesamtsystem am Netzanschlusspunkt, einschließlich Wechselrichtern, Schutztechnik und Regelung. Je nach Leistung und Spannungsebene können unterschiedliche Zertifikatstypen und Nachweise erforderlich sein.

Arbitrage mit Batteriespeichern

Bei der Arbitrage nutzt ein Batteriespeicher Preisunterschiede am Strommarkt. Er lädt, wenn Strom günstig ist, und entlädt, wenn höhere Preise erzielt oder teure Bezüge vermieden werden können. Wirtschaftlich entscheidend sind Preisdifferenz, Wirkungsgrad, Degradation, Handelskosten und verfügbare Netzanschlussleistung.

Autarkie

Autarkie beschreibt den Grad der Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. Je höher der Autarkiegrad, desto mehr des eigenen Strombedarfs kann durch Photovoltaik und Batteriespeicher gedeckt werden. Mehr über Autarkielösungen lesen

Ausregelzeit

Die Ausregelzeit bezeichnet die Zeitspanne, die ein Energiespeichersystem oder Regler benötigt, um nach einer Netzänderung oder Leistungsanforderung die gewünschte Leistung bereitzustellen. Kurze Ausregelzeiten sind besonders für Netzstabilität und Regelleistungsanwendungen wichtig.

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B

Batterie

Eine Batterie speichert elektrische Energie in chemischer Form und stellt sie bei Bedarf wieder als Strom zur Verfügung. Sie bildet das Herzstück eines Batteriespeichersystems.

Batteriegroßspeicher

Ein Batteriegroßspeicher ist ein großer, meist containerbasierter Batteriespeicher mit hoher Leistung und Kapazität. Er wird beispielsweise in Batterieparks, Solarparks, Windparks oder bei Stadtwerken eingesetzt. Typische Anwendungen sind Energiehandel , Regelenergie , Netzstabilisierung, Co-Location und die Zwischenspeicherung großer Mengen erneuerbarer Energie.

Batteriecontainer

Ein Batteriecontainer integriert Batterieracks, elektrische Verteilung, Klimatisierung, Brandschutz und Kommunikation in einer transportierbaren Einheit. Containerlösungen werden vor allem bei großen Industrie- und Batterieparkprojekten eingesetzt. Mehrere Container lassen sich modular kombinieren. Leistungselektronik und Transformator können integriert oder separat aufgestellt sein.

Batterieleistung

Die Batterieleistung beschreibt, wie schnell ein Batteriespeicher Energie aufnehmen oder abgeben kann. Sie wird in Kilowatt oder Megawatt angegeben. Eine hohe Leistung ist beispielsweise für Lastspitzenkappung und Regelenergie wichtig. Die verfügbare Leistung hängt von Batterie, Wechselrichter, Ladezustand, Temperatur und Betriebsgrenzen ab.

Batteriemodul

Ein Batteriemodul besteht aus mehreren elektrisch verbundenen Batteriezellen und bildet eine grundlegende Einheit eines Batteriespeichers. Mehrere Module werden zu einem Rack, Schrank oder Stack kombiniert. Sensoren und Elektronik überwachen Spannung und Temperatur. Der modulare Aufbau erleichtert Skalierung, Montage, Überwachung und gegebenenfalls Wartung.

Batteriepark

Ein Batteriepark besteht aus mehreren großen Batteriespeichereinheiten sowie Wechselrichtern, Transformatoren, Schaltanlagen und zentraler Steuerung. Batterieparks werden meist für Energiehandel, Regelenergie und Netzstabilisierung betrieben. Eine übergeordnete Regelung koordiniert den Netzanschlusspunkt, die Vermarktung und den sicheren Betrieb aller Komponenten.

Batteriepass

Der Batteriepass ist ein digitaler Datensatz mit Informationen über Herkunft, Zusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Leistung, Lebensdauer und mögliche Verwertung einer Batterie. Nach der EU-Batterieverordnung wird er schrittweise für bestimmte Batterieklassen verpflichtend. Ziel sind mehr Transparenz, Rückverfolgbarkeit, nachhaltige Produktion und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Batteriezelle

Die Batteriezelle ist die kleinste energie­speichernde Einheit einer Batterie. Mehrere Zellen werden zu Modulen und schließlich zu kompletten Batteriespeichersystemen zusammengefasst.

Batterierack

Ein Batterierack ist ein Gestell oder Gehäuse, in dem mehrere Batteriemodule sicher montiert und elektrisch verbunden werden.

Batterieschrank

Ein Batterieschrank ist ein geschlossenes Gehäuse, das Batteriemodule sowie Sicherheits- und Überwachungskomponenten aufnimmt und vor äußeren Einflüssen schützt. Mehr lesen

Batteriespeicher

Ein Batteriespeicher speichert überschüssige elektrische Energie und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Er erhöht den Eigenverbrauch von Solarstrom und kann Lastspitzen reduzieren oder Ersatzstrom bereitstellen.

Batteriespeichersystem

Ein Batteriespeichersystem umfasst neben der Batterie auch Wechselrichter, Batteriemanagementsystem, Steuerung sowie weitere Komponenten für einen sicheren und effizienten Betrieb.

Batteriewechselrichter

Ein Batteriewechselrichter wandelt den in der Batterie gespeicherten Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) um und steuert das Laden und Entladen des Speichers. Mehr über Systemkomponenten erfahren

Batteriemanagementsystem (BMS)

Das Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht und steuert die Batterie. Es sorgt für einen sicheren Betrieb, schützt vor Überladung oder Tiefentladung und optimiert Leistung sowie Lebensdauer.

Batterie-Monitoring

Das Batterie-Monitoring überwacht kontinuierlich wichtige Betriebsdaten wie Ladezustand, Temperatur, Spannung und Fehlerzustände, um die Sicherheit und Verfügbarkeit des Speichers zu gewährleisten.

Batteriespannung

Die Batteriespannung ist die elektrische Spannung einer Batterie oder eines Batteriesystems. Sie beeinflusst Leistung, Effizienz und Kompatibilität mit anderen Systemkomponenten.

Batteriekapazität

Die Batteriekapazität gibt an, wie viel elektrische Energie eine Batterie speichern kann. Sie wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Z.B. Die Batteriekapazität des TESVOLT FORTON beträgt je nach Konfiguration 92 bis 184 kWh.

Battery Storage as a Service (BSaaS)

Battery Storage as a Service (BSaaS) ist ein Geschäftsmodell, bei dem Batteriespeicher als Dienstleistung genutzt werden. Kunden bezahlen für die Nutzung, ohne den Speicher selbst kaufen zu müssen.

Batterierecycling

Beim Batterierecycling werden wertvolle Rohstoffe aus gebrauchten Batterien zurückgewonnen und wiederverwertet. TESVOLT ist an das Gemeinsame Rücknahmesystem Batterie (GRS) angeschlossen, das die kostenfreie Abholung und fachgerechte Verwertung von TESVOLT Batteriemodulen in Deutschland sicherstellt. Altbatterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden und können beim Installateur oder bei TESVOLT zurückgegeben werden. Mehr zum TESVOLT Rücknahmesystem

Balancing

Balancing bezeichnet den Ausgleich der Ladezustände einzelner Batteriezellen. Dadurch werden Leistung, Sicherheit und Lebensdauer des Batteriesystems verbessert.

Balancingstrom

Der Balancingstrom ist der Strom, der beim Zellbalancing zwischen Batteriezellen fließt, um Unterschiede im Ladezustand auszugleichen.

Balancingverfahren

Das Balancingverfahren beschreibt die Methode, mit der Ladeunterschiede zwischen Batteriezellen ausgeglichen werden. Man unterscheidet zwischen passivem und aktivem Zellbalancing.

BESS (Battery Energy Storage System)

Ein Battery Energy Storage System (BESS) ist ein Batteriespeichersystem zur Speicherung und bedarfsgerechten Bereitstellung elektrischer Energie. Ein BESS besteht aus mehreren Komponenten wie Batterie, Batteriemanagementsystem (BMS), Wechselrichter bzw. Power Conversion System (PCS), Energiemanagementsystem (EMS) sowie Schutz- und Kommunikationstechnik. Es wird eingesetzt, um den Eigenverbrauch zu erhöhen, Lastspitzen zu reduzieren, Ersatzstrom bereitzustellen oder Erlöse durch Energiehandel und Netzdienstleistungen zu erzielen.

Batteriespeicher für Unternehmen

Batteriespeicher für Unternehmen speichern selbst erzeugten oder günstig bezogenen Strom und stellen ihn später wieder bereit. Dadurch können Unternehmen Energiekosten senken, Lastspitzen vermeiden, Photovoltaikstrom besser nutzen oder zusätzliche Erlöse erwirtschaften. Die passende Lösung hängt von Lastprofil, Netzanschluss, Speicherkapazität, Leistung und Betriebsstrategie ab.

Batteriespeicher-Kosten

Die Kosten eines Batteriespeichers umfassen nicht nur Batteriemodule, sondern auch Wechselrichter oder PCS, Steuerungstechnik, Netzanschluss, Installation, Genehmigung und Wartung. Der Preis pro Kilowattstunde allein ist deshalb wenig aussagekräftig. Entscheidend sind Gesamtsystemkosten, nutzbare Kapazität, Leistung, Lebensdauer, Wirkungsgrad und erwartete wirtschaftliche Erträge.

Batteriespeicher-Sicherheitskonzept

Ein Sicherheitskonzept bewertet Risiken eines Batteriespeichers über Planung, Installation und Betrieb. Es berücksichtigt elektrische Gefahren, thermische Ereignisse, Brandschutz, Cybersecurity, Zugangsschutz und Notfallmaßnahmen. Grundlage sind Herstellerangaben, Normen, Standortbedingungen und behördliche Anforderungen. Verantwortlichkeiten und regelmäßige Prüfungen werden ebenfalls festgelegt.

Behind the Meter (BTM)

Behind the Meter bezeichnet Batteriespeicher auf der Kundenseite des Netzanschlusses. Sie optimieren typischerweise Eigenverbrauch, Lastspitzen, Ladeinfrastruktur und Strombezug eines Unternehmens. Der Speicher reagiert auf das interne Lastprofil. Je nach Messkonzept und Regulierung können zusätzliche Vermarktungsanwendungen möglich oder eingeschränkt sein.

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C

CAN-Bus

Der CAN-Bus (Controller Area Network) ist ein Kommunikationssystem, über das Batteriemanagementsystem, Wechselrichter und weitere Komponenten eines Energiespeichers Daten zuverlässig austauschen.

CAPEX

CAPEX (Capital Expenditures) bezeichnet die Investitionskosten für die Anschaffung und Installation eines Energiespeichersystems. Dazu zählen beispielsweise Batterie, Wechselrichter und Montage.

Container

Ein Speichercontainer ist ein vormontiertes Batteriespeichersystem in einem Containergehäuse. Er eignet sich besonders für Industrie-, Gewerbe- und Großspeicherprojekte mit hoher Leistung und Kapazität. Mehr über Containersysteme erfahren

C-Rate

Die C-Rate beschreibt das Verhältnis zwischen Lade- oder Entladeleistung und der Batteriekapazität. Eine C-Rate von 1C bedeutet, dass die Batterie innerhalb einer Stunde vollständig geladen oder entladen werden kann.

CO₂-Fußabdruck von Batteriespeichern

Der CO₂-Fußabdruck eines Batteriespeichers umfasst Treibhausgasemissionen aus Rohstoffgewinnung, Zellproduktion, Transport, Betrieb und Verwertung. Seine Klimawirkung hängt außerdem davon ab, welcher Strom gespeichert und welche Energieerzeugung ersetzt wird. Eine lange Lebensdauer, hoher Wirkungsgrad und Recycling können die Gesamtbilanz verbessern.

Co-Location

Co-Location bezeichnet die gemeinsame Errichtung und Nutzung von Erzeugungs- und Speicheranlagen an einem Standort. Häufig werden Batteriespeicher mit Solar- oder Windparks kombiniert und an denselben Netzanschlusspunkt angeschlossen. Dadurch lassen sich vorhandene Infrastruktur, Netzkapazität und Flächen effizienter nutzen sowie Einspeisung und Vermarktung optimieren.

Cross-Market-Optimierung

Cross-Market-Optimierung bezeichnet die flexible Vermarktung eines Batteriespeichers über mehrere Energie- und Regelenergiemärkte. Ein Algorithmus bewertet fortlaufend Preise, Erlöschancen, Verfügbarkeit und technische Grenzen. Die Speicherleistung wird anschließend dort eingesetzt, wo der höchste erwartete Nutzen entsteht. Doppelvermarktung derselben Leistung ist dabei ausgeschlossen.

Cybersecurity bei Batteriespeichern

Cybersecurity schützt Batteriespeicher und ihre digitalen Schnittstellen vor unbefugtem Zugriff, Manipulation und Ausfällen. Wichtige Maßnahmen sind Netzwerksegmentierung, Verschlüsselung, sichere Updates, Zugriffskontrollen, Firewalls und kontinuierliche Überwachung. Besonders vernetzte Batterieparks benötigen ein umfassendes Sicherheitskonzept für lokale Steuerung, Cloudverbindungen und externe Vermarkter. Mehr über Cybersecurity in TESVOLT erfahren

CSC-Zertifizierung

Die CSC-Zertifizierung (Container Safety Convention) bestätigt, dass ein Container die internationalen Sicherheitsanforderungen für den Transport erfüllt. Sie ist insbesondere für transportfähige Batteriespeichercontainer relevant.

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D

Day-Ahead-Handel

Im Day-Ahead-Handel wird Strom für jede Stunde oder Marktzeiteinheit des folgenden Tages gehandelt. Betreiber und Vermarkter planen anhand von Preis-, Verbrauchs- und Erzeugungsprognosen den Speichereinsatz. Ein Batteriespeicher kann bei niedrigen Preisen laden und bei höheren Preisen entladen. Die Fahrpläne werden am Vortag festgelegt.

DC (Gleichstrom)

DC (Direct Current) bezeichnet Gleichstrom, bei dem der elektrische Strom dauerhaft in eine Richtung fließt. Batterien und Photovoltaikanlagen erzeugen Gleichstrom, der über einen Wechselrichter in Wechselstrom (AC) umgewandelt wird.

DC-Anschluss

Ein DC-Anschluss verbindet Komponenten, die mit Gleichstrom arbeiten, beispielsweise Batterien, Wechselrichter oder Photovoltaikanlagen. Er ermöglicht die sichere Übertragung elektrischer Energie innerhalb des Systems.

DC-Kabel

DC-Kabel dienen der Übertragung von Gleichstrom zwischen Batterie, Wechselrichter und weiteren Komponenten. Sie sind für hohe Spannungen und Ströme ausgelegt.

DC-Coupling

DC-Coupling bezeichnet die Verbindung von Erzeugungsanlage und Batteriespeicher auf der Gleichstromseite. Photovoltaikstrom kann ohne vorherige Umwandlung in Wechselstrom gespeichert werden. Dadurch können Wirkungsgrad und Nutzung abgeregelter Energie verbessert werden. Die Komponenten müssen jedoch hinsichtlich Spannung, Leistung und Steuerung genau aufeinander abgestimmt sein.

DC-gekoppelter Batteriespeicher

Ein DC-gekoppelter Batteriespeicher wird auf der Gleichstromseite mit einer Erzeugungsanlage verbunden, häufig über einen Hybridwechselrichter. Solarstrom kann dadurch direkt in die Batterie fließen. Das kann Umwandlungsverluste reduzieren. Gleichzeitig hängen Auslegung, Spannung und Erweiterbarkeit stärker von den verwendeten Komponenten und ihrer Kompatibilität ab.

Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung wird erzeugter Strom, beispielsweise aus Photovoltaik oder Windkraft, direkt an der Strombörse vermarktet. Batteriespeicher können dabei helfen, Erträge durch eine flexible Einspeisung zu optimieren.

Direktvermarkter-Schnittstelle

Die Direktvermarkter-Schnittstelle ermöglicht den Datenaustausch zwischen Energiespeicher, Energiemanagementsystem und Direktvermarkter. Sie bildet die Grundlage für die Teilnahme am Energiehandel und an Flexibilitätsmärkten.

DoD (Depth of Discharge)

Der DoD (Entladetiefe) gibt an, welcher Anteil der gespeicherten Energie einer Batterie entnommen wurde. Ein DoD von 80 % bedeutet, dass 80 % der Batteriekapazität genutzt wurden.

Dauerleistung

Die Dauerleistung bezeichnet die elektrische Leistung, die ein Energiespeichersystem dauerhaft und ohne Unterbrechung bereitstellen kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben.

Dynamische Stromtarife

Dynamische Stromtarife passen den Strompreis regelmäßig an die aktuellen Börsenpreise an. In Kombination mit einem Energiemanagementsystem und Batteriespeicher lassen sich günstige Zeitfenster zum Laden und teure Zeiten zum Entladen nutzen, um Stromkosten zu senken. Mehr über Dynamische Stromtariffe erfahren

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E

Eigenverbrauch

Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des selbst erzeugten Stroms, beispielsweise aus einer Photovoltaikanlage, der direkt vor Ort genutzt wird, anstatt ins öffentliche Stromnetz eingespeist zu werden.

Eigenverbrauchsoptimierung

Die Eigenverbrauchsoptimierung steigert den Anteil des selbst genutzten Solarstroms. Ein Batteriespeicher speichert überschüssige Energie und stellt sie dann bereit, wenn der Strombedarf höher ist als die aktuelle Erzeugung.

Eigenversorgung

Eigenversorgung bedeutet, dass Unternehmen oder Haushalte ihren Strombedarf ganz oder teilweise mit selbst erzeugter Energie decken. Batteriespeicher erhöhen dabei die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz.

Energiespeicher

Ein Energiespeicher nimmt überschüssige elektrische Energie auf und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Er ermöglicht eine flexible Nutzung erneuerbarer Energien und trägt zur Netzstabilität bei.

Energiehandel

Energiehandel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Strom an den Energiemärkten. Batteriespeicher ermöglichen es, elektrische Energie gezielt zu speichern und dann bereitzustellen, wenn die Strompreise hoch sind oder Netzdienstleistungen gefragt sind. Dadurch können Unternehmen zusätzliche Erlöse erzielen und die Wirtschaftlichkeit ihrer Energiespeicher erhöhen. Mehr erfahren

Energiemanagement

Energiemanagement umfasst die intelligente Steuerung von Energieerzeugung, -verbrauch und -speicherung mit dem Ziel, Stromkosten zu senken und die Energieeffizienz zu steigern.

Energiemanagementsystem (EMS)

Ein Energiemanagementsystem (EMS) überwacht und steuert Energieflüsse zwischen Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Verbrauchern und Stromnetz. Es optimiert unter anderem den Eigenverbrauch, reduziert Lastspitzen und nutzt dynamische Stromtarife. Mehr über TESVOLT Energiemanagementsystem erfahren

Entladeleistung

Die Entladeleistung beschreibt die maximale elektrische Leistung, die ein Batteriespeicher beim Abgeben von Energie bereitstellen kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben.

Erlösoptimierung von Batteriespeichern

Bei der Erlösoptimierung wird der Betrieb eines Batteriespeichers kontinuierlich an die wirtschaftlich attraktivsten Anwendungen angepasst. Algorithmen berücksichtigen Marktpreise, Netzentgelte, Lastprofile, Speicherzustand und technische Grenzen. Ziel ist ein möglichst hoher Gesamtertrag, ohne Lebensdauer, Garantiebedingungen oder betriebliche Anforderungen des Speichers zu vernachlässigen.

Ersatzstrom

Ersatzstrom versorgt ausgewählte Verbraucher bei einem Stromausfall automatisch weiter. Die Funktion wird durch das Zusammenspiel von Batteriespeicher, kompatiblem Wechselrichter und Umschalteinrichtung ermöglicht.

EZA-Regler

Ein EZA-Regler (Erzeugungsanlagenregler) steuert die Einspeiseleistung von Energieerzeugungs- und Speichersystemen gemäß den Vorgaben des Netzbetreibers. Er ist bei größeren Anlagen häufig vorgeschrieben und unterstützt die Netzstabilität.

Einspeisung

Einspeisung bezeichnet die Abgabe von erzeugtem Strom aus einer Photovoltaikanlage oder einem Batteriespeicher in das öffentliche Stromnetz.

End of Life (EoL)

End of Life (EoL) bezeichnet das Ende der technischen oder wirtschaftlichen Nutzungsdauer einer Batterie oder eines Energiespeichersystems. Nach Erreichen des EoL können Batterien häufig recycelt oder für Second-Life-Anwendungen weiterverwendet werden.

EU-Batterieverordnung

Die EU-Batterieverordnung regelt den gesamten Lebenszyklus von Batterien – von Rohstoffen und Herstellung bis Rücknahme und Recycling. Sie enthält Anforderungen an Nachhaltigkeit, Sicherheit, Kennzeichnung, CO₂-Fußabdruck, Sorgfaltspflichten und Batteriepass. Welche Pflichten gelten, hängt von Batterieart, Größe, Marktrolle und Einführungszeitpunkt ab.

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F

Fachpartner

Ein Fachpartner ist ein qualifizierter Installations- oder Vertriebspartner, der Energiespeichersysteme plant, installiert, in Betrieb nimmt und wartet. Hersteller bieten häufig Schulungen und Zertifizierungen für Fachpartner an. TESVOLT Partner werden

Feuerlöschsystem

Ein Feuerlöschsystem erkennt Brände frühzeitig und bekämpft sie automatisch. In Batteriespeichersystemen trägt es dazu bei, Schäden zu begrenzen und die Sicherheit von Personen und Anlagen zu erhöhen.

Feuerwiderstandsklasse

Die Feuerwiderstandsklasse gibt an, wie lange ein Bauteil oder eine Konstruktion einem Brand standhält, ohne seine Schutzfunktion zu verlieren. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzkonzepts.

Flexibilitätsvermarktung

Bei der Flexibilitätsvermarktung wird die Fähigkeit eines Batteriespeichers genutzt, Energie kurzfristig aufzunehmen oder abzugeben. Diese Flexibilität kann an verschiedenen Energie- und Regelenergiemärkten angeboten werden. Ein Vermarkter bündelt Anlagen, verarbeitet Marktsignale und erstellt Fahrpläne. Vergütung, Verfügbarkeit und technische Anforderungen unterscheiden sich je nach Marktprodukt.

Fluorwasserstoff (HF)

Fluorwasserstoff (HF) kann im Falle eines schweren Batteriebrandes als gefährliches Zersetzungsprodukt entstehen. Moderne Batteriespeichersysteme reduzieren dieses Risiko durch mehrstufige Sicherheits- und Schutzkonzepte.

Front of the Meter (FTM)

Front of the Meter bezeichnet Batteriespeicher, die auf der Netzseite des Kundenzählers betrieben werden. Sie dienen überwiegend Energiehandel, Regelenergie und anderen Netzdienstleistungen. Erlöse entstehen direkt am Energiemarkt oder über Netzleistungen. Planung, Messkonzept, Netzanschluss und Vermarktung unterscheiden sich deutlich von Behind-the-Meter-Projekten.

Funktionstüchtigkeit

Die Funktionstüchtigkeit beschreibt den ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb eines Energiespeichersystems. Regelmäßige Wartung, Monitoring und Systemtests helfen dabei, die volle Leistungsfähigkeit langfristig sicherzustellen.

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G

Garantie

Eine Garantie ist die freiwillige Zusage des Herstellers, für die Funktion oder Leistung eines Produkts innerhalb eines festgelegten Zeitraums einzustehen. Bei Batteriespeichern werden häufig Produkt-, Leistungs- oder Kapazitätsgarantien angeboten.

Gesamtwirkungsgrad

Der Gesamtwirkungsgrad beschreibt, wie effizient ein Energiespeichersystem elektrische Energie über den gesamten Lade- und Entladeprozess nutzt. Er berücksichtigt die Verluste aller Systemkomponenten.

Gewerbe

Als Gewerbe gelten Unternehmen und Betriebe, die Energie für ihre geschäftlichen Tätigkeiten nutzen. Gewerbliche Energiespeicher helfen dabei, Stromkosten zu senken, Lastspitzen zu reduzieren und den Eigenverbrauch zu erhöhen.

Gewerbespeicher

Ein Gewerbespeicher ist ein Batteriespeichersystem für Unternehmen, Industrie oder landwirtschaftliche Betriebe. Er unterstützt Anwendungen wie Eigenverbrauchsoptimierung , Lastspitzenkappung , Ersatzstrom und Energiehandel .

Grid Services (Netzdienstleistungen)

Grid Services oder Netzdienstleistungen umfassen Dienstleistungen zur Stabilisierung des Stromnetzes. Batteriespeicher können hierfür beispielsweise Regelleistung bereitstellen, Frequenzschwankungen ausgleichen oder Blindleistung bereitstellen.

Großspeicher

Ein Großspeicher ist ein stationäres Energiespeichersystem mit hoher Leistung und Speicherkapazität. Großspeicher beziehungsweise Batteriegroßspeicher werden häufig an das Mittel- oder Hochspannungsnetz angeschlossen. Sie ermöglichen Energiehandel, Regelenergie, Netzstabilisierung, die Integration erneuerbarer Energien und die effizientere Nutzung begrenzter Netzanschlusskapazitäten.

Grünstromspeicher

Ein Grünstromspeicher speichert Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaik, Windkraft oder Biogas. Im regulatorischen Kontext bezeichnet der Begriff häufig einen Speicher, der ausschließlich mit erneuerbarem Strom geladen wird. Dadurch können besondere Vergütungs- und Nachweisregeln gelten, die seine Nutzung für den freien Energiehandel einschränken.

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H

Halbinselbetrieb

Der Halbinselbetrieb bezeichnet einen Betriebsmodus, bei dem ein Energiespeichersystem bei Netzausfall ausgewählte Verbraucher weiterhin versorgt, während andere Bereiche vom Netz getrennt bleiben. Im Gegensatz zum vollständigen Inselbetrieb besteht im Normalbetrieb weiterhin eine Verbindung zum öffentlichen Stromnetz.

Hochvoltbatterie

Eine Hochvoltbatterie arbeitet mit einer hohen Gleichspannung und wird vor allem in gewerblichen und industriellen Energiespeichersystemen eingesetzt. Sie ermöglicht eine effiziente Energieübertragung und reduziert Leitungsverluste.

Hochvoltspeicher

Ein Hochvoltspeicher ist ein Batteriespeichersystem mit hoher Betriebsspannung. Er eignet sich besonders für Anwendungen mit hohen Leistungen und großen Speicherkapazitäten, beispielsweise in Gewerbe, Industrie oder Solarparks.

Hochvoltsystem

Ein Hochvoltsystem umfasst alle Komponenten eines Energiespeichers, die mit hoher elektrischer Spannung arbeiten – darunter Batterie, Wechselrichter, Kabel und Schutztechnik. Hochvoltsysteme ermöglichen eine effiziente Energieübertragung und sind Standard bei modernen Gewerbe- und Großspeichern.

Hybridwechselrichter

Ein Hybridwechselrichter verbindet Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Stromnetz in einem Gerät. Er kann Solarstrom direkt nutzen, in der Batterie speichern oder ins Netz einspeisen. Die DC-seitige Kopplung kann Umwandlungsverluste reduzieren. Funktionsumfang, Ersatzstromfähigkeit und kompatible Batterien unterscheiden sich je nach Hersteller und Modell. Mehr lesen

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I

IEC 60870-5-104

IEC 60870-5-104 ist ein Kommunikationsstandard für Fernwirktechnik in elektrischen Energieanlagen. Er überträgt Messwerte, Meldungen und Steuerbefehle über TCP/IP-Netzwerke. Netzbetreiber und Leitstellen nutzen ihn zur Anlagenführung. Bei Batteriespeichern ermöglicht er die Integration in Netzsteuerung, Direktvermarktung und übergeordnete Leitsysteme.

Industriespeicher

Ein Industriespeicher ist ein leistungsstarker Batteriespeicher für industrielle Unternehmen mit hohem oder stark schwankendem Energiebedarf. Industriespeicher – auch Industriebatteriespeicher genannt – reduzieren Lastspitzen, optimieren den Strombezug, integrieren erneuerbare Energien und unterstützen Produktionsprozesse. Sie können außerdem für Energiehandel und Netzdienstleistungen eingesetzt werden.

Intraday-Handel

Im Intraday-Handel wird Strom noch am Liefertag beziehungsweise kurz vor der tatsächlichen Lieferung gehandelt. Dadurch können Marktteilnehmer auf aktualisierte Preise, Wetterprognosen oder Verbrauchsänderungen reagieren. Batteriespeicher ermöglichen aufgrund ihrer schnellen Steuerbarkeit kurzfristige Käufe und Verkäufe. Eine automatisierte Handels- und Steuerungsplattform verbessert die Reaktionsfähigkeit.

Investitionsabzugsbetrag (IAB)

Der Investitionsabzugsbetrag, kurz IAB, kann Unternehmen ermöglichen, einen Teil der geplanten Anschaffungskosten eines Batteriespeichers bereits vor der Investition steuerlich geltend zu machen. Voraussetzungen und Fristen ergeben sich insbesondere aus § 7g EStG. Ob ein konkretes Speicherprojekt begünstigt ist, sollte individuell steuerlich geprüft werden.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme ist der Prozess, bei dem ein Energiespeichersystem nach der Installation geprüft, konfiguriert und erstmals in Betrieb genommen wird. Dabei werden alle Komponenten getestet und die einwandfreie Funktion sichergestellt.

Inbetriebnahme-Service

Der Inbetriebnahme-Service unterstützt Installateure bei der fachgerechten Inbetriebnahme eines Energiespeichersystems. Dazu gehören unter anderem Systemprüfung, Konfiguration und Funktionstests.

Innenwiderstand

Der Innenwiderstand beschreibt den elektrischen Widerstand innerhalb einer Batteriezelle. Ein niedriger Innenwiderstand verbessert die Leistungsfähigkeit, während ein steigender Wert auf die Alterung der Batterie hinweisen kann.

Inselbetrieb

Im Inselbetrieb arbeitet ein Energiespeichersystem unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich über lokale Energiequellen wie Photovoltaik und Batteriespeicher.

Inselnetz

Ein Inselnetz ist ein eigenständiges Stromnetz ohne Verbindung zum öffentlichen Versorgungsnetz. Es wird häufig in abgelegenen Regionen oder zur sicheren Energieversorgung kritischer Anwendungen eingesetzt.

Inselwechselrichter

Ein Inselwechselrichter erzeugt aus dem Gleichstrom eines Batteriespeichers ein stabiles Wechselstromnetz für den Inselbetrieb. Er ermöglicht die Versorgung von Verbrauchern auch ohne Verbindung zum öffentlichen Stromnetz.

IoT-Gateway

Ein IoT-Gateway verbindet Batteriespeicher, Wechselrichter, Zähler und Steuerungssysteme mit lokalen oder cloudbasierten Plattformen. Es sammelt und standardisiert Daten, übersetzt Kommunikationsprotokolle und ermöglicht Fernüberwachung sowie Steuerbefehle. Sicherheitsfunktionen wie Firewall, VPN, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle schützen die Verbindung gegen unbefugte Zugriffe. TESVOLT IoT-Gateway

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J

Jahresverbrauch

Der Jahresverbrauch bezeichnet die gesamte Strommenge, die ein Haushalt oder Unternehmen innerhalb eines Jahres verbraucht. Er wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben und dient als Grundlage für die Auslegung eines Batteriespeichers.

Jahresertrag

Der Jahresertrag beschreibt die elektrische Energie, die eine Photovoltaikanlage oder ein Energiespeichersystem innerhalb eines Jahres erzeugt oder bereitstellt. Er wird üblicherweise in Kilowattstunden (kWh) oder Megawattstunden (MWh) angegeben.

Jahresnutzungsgrad

Der Jahresnutzungsgrad gibt an, wie effizient ein Energiesystem über ein gesamtes Jahr arbeitet. Er berücksichtigt saisonale Schwankungen und Verluste im Betrieb.

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K

Kabelanschlussset

Ein Kabelanschlussset enthält alle erforderlichen Kabel und Anschlusskomponenten, um Batteriespeicher oder weitere Systemkomponenten sicher miteinander zu verbinden.

Kabelschuh

Ein Kabelschuh dient der sicheren elektrischen Verbindung von Kabeln mit Klemmen, Sammelschienen oder anderen elektrischen Bauteilen. Er sorgt für einen zuverlässigen Stromfluss und eine dauerhafte Verbindung.

Kapazitätsgarantie

Die Kapazitätsgarantie sichert zu, dass eine Batterie nach einem definierten Zeitraum oder einer bestimmten Anzahl von Ladezyklen noch über eine festgelegte Mindestkapazität verfügt.

Kapazitätsvertrag

Ein Kapazitätsvertrag regelt die Bereitstellung einer definierten elektrischen Leistung oder Speicherkapazität. Solche Verträge kommen unter anderem im Energiemarkt und bei Netzdienstleistungen zum Einsatz.

Kilowatt (kW)

Das Kilowatt (kW) ist die Einheit für elektrische Leistung. Es beschreibt, wie viel Energie ein Batteriespeicher, Wechselrichter oder Verbraucher zu einem bestimmten Zeitpunkt bereitstellen oder aufnehmen kann.

kW und kWh – Unterschied

Kilowatt, kurz kW, bezeichnet Leistung und zeigt, wie schnell Energie bereitgestellt oder aufgenommen wird. Kilowattstunde, kurz kWh, bezeichnet eine Energiemenge. Ein Speicher mit 100 kWh Kapazität und 50 kW Leistung könnte rechnerisch zwei Stunden lang 50 kW liefern, sofern die gesamte Kapazität nutzbar ist.

Kilowattpeak (kWp)

Kilowattpeak (kWp) gibt die maximale Leistung einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen an. Die Angabe dient dem Vergleich unterschiedlicher PV-Anlagen.

Kilowattstunde (kWh)

Die Kilowattstunde (kWh) ist die Einheit für elektrische Energie. Sie gibt an, wie viel Energie erzeugt, gespeichert oder verbraucht wurde und wird zur Angabe der Speicherkapazität verwendet.

Kleinspannung

Kleinspannung bezeichnet elektrische Spannungen, die unter festgelegten Grenzwerten liegen und ein geringeres Risiko für Personen darstellen. Sie wird häufig in Steuerungs- und Kommunikationssystemen eingesetzt.

Komponente

Eine Komponente ist ein einzelner Bestandteil eines Energiespeichersystems, beispielsweise Batterie, Wechselrichter, Energiemanagementsystem oder Schutztechnik. Mehr über TESVOLT Systemkomponente erfahren

Kondensator

Ein Kondensator speichert elektrische Energie kurzfristig und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Er wird unter anderem zur Spannungsstabilisierung und Filterung in elektrischen Systemen eingesetzt.

Konformitätserklärung

Mit einer Konformitätserklärung bestätigt der Hersteller, dass ein Produkt alle relevanten gesetzlichen Anforderungen und geltenden Normen erfüllt, beispielsweise die CE-Richtlinien der Europäischen Union.

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L

Ladeleistung

Die Ladeleistung beschreibt die elektrische Leistung, mit der ein Batteriespeicher geladen werden kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben und beeinflusst, wie schnell der Speicher Energie aufnehmen kann.

Ladesäulensteuerung

Die Ladesäulensteuerung koordiniert und steuert den Betrieb von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. In Verbindung mit einem Energiemanagementsystem und Batteriespeicher kann die Ladeleistung intelligent an den aktuellen Energiebedarf, die verfügbare PV-Erzeugung oder dynamische Stromtarife angepasst werden. Dadurch werden Stromkosten gesenkt und Lastspitzen vermieden.

Ladezustand (State of Charge, SOC)

Der Ladezustand (State of Charge, SOC) gibt an, wie viel Energie aktuell in einer Batterie gespeichert ist. Er wird in Prozent angegeben und zeigt den verfügbaren Energieinhalt an.

Ladezyklus

Ein Ladezyklus umfasst eine vollständige Be- und Entladung einer Batterie. Die Anzahl der möglichen Ladezyklen ist ein wichtiger Indikator für die Lebensdauer eines Batteriespeichers.

Laderate

Die Laderate beschreibt das Verhältnis zwischen Ladeleistung und Batteriekapazität. Sie wird häufig als C-Rate angegeben und bestimmt, wie schnell eine Batterie geladen werden kann.

Ladestrom

Der Ladestrom ist der elektrische Strom, mit dem eine Batterie geladen wird. Seine Höhe beeinflusst die Ladegeschwindigkeit sowie die Lebensdauer der Batterie.

Lastausgleich

Lastausgleich bezeichnet die gleichmäßige Verteilung elektrischer Lasten, um Netzanschlüsse und Energieanlagen effizient auszulasten. Batteriespeicher unterstützen den Lastausgleich durch gezieltes Laden und Entladen.

Lastspitze

Eine Lastspitze ist ein kurzfristig besonders hoher Stromverbrauch innerhalb eines Unternehmens oder Gebäudes. Sie kann zu höheren Netzentgelten und Stromkosten führen.

Lastspitzenkappung (Peak Shaving)

Bei der Lastspitzenkappung stellt ein Batteriespeicher während hoher Leistungsanforderungen zusätzliche Energie bereit. Dadurch werden Lastspitzen reduziert und Leistungspreise gesenkt.

LCOS (Levelized Cost of Storage)

LCOS beschreibt die durchschnittlichen Kosten pro gespeicherter und wieder abgegebener Kilowattstunde über die gesamte Lebensdauer eines Batteriespeichers. Die Kennzahl dient dem Vergleich verschiedener Speichersysteme.

Lebensdauer

Die Lebensdauer bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Batteriespeichersystem zuverlässig betrieben werden kann. Sie hängt unter anderem von Zelltechnologie, Nutzung, Temperatur und Anzahl der Ladezyklen ab.

Leistungsdichte

Die Leistungsdichte beschreibt das Verhältnis von Leistung zu Größe oder Gewicht eines Energiespeichers. Eine hohe Leistungsdichte ermöglicht viel Leistung bei geringem Platzbedarf.

Leistungsgarantie

Eine Leistungsgarantie sichert zu, dass ein Batteriespeichersystem oder eine Batterie während eines definierten Zeitraums eine bestimmte Mindestleistung oder Kapazität bereitstellt.

Leistungspreis

Der Leistungspreis ist ein Bestandteil des Strompreises für Gewerbe- und Industriekunden. Er richtet sich nach der höchsten gemessenen Leistungsaufnahme und kann durch Lastspitzenkappung reduziert werden.

Lithium-Ionen-Batterie

Lithium-Ionen-Batterien gehören zu den am häufigsten eingesetzten Speichertechnologien. Sie zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und hohe Effizienz aus.

Lithium-Eisenphosphat (LFP)

Lithium-Eisenphosphat (LFP) ist eine Lithium-Ionen-Zellchemie mit hoher Sicherheit, langer Lebensdauer und hoher Zyklenfestigkeit. Sie wird häufig in modernen Batteriespeichersystemen eingesetzt.

Lithiumspeicher

Ein Lithiumspeicher ist ein Batteriespeicher auf Basis von Lithium-Ionen-Technologie. Er eignet sich für private, gewerbliche und industrielle Anwendungen.

Löschkonzept

Ein Löschkonzept beschreibt Maßnahmen zur Brandbekämpfung und zur Begrenzung möglicher Auswirkungen eines Batterieereignisses. Es berücksichtigt Zellchemie, Systemaufbau, Löschmittel, Kühlung, Löschwasserrückhaltung und Zugangsmöglichkeiten. Das Konzept wird projektspezifisch mit Fachplanern, Behörden, Feuerwehr und Versicherern abgestimmt und regelmäßig aktualisiert.

Load Shifting

Load Shifting bezeichnet die gezielte Verschiebung des Stromverbrauchs in Zeiten mit niedrigen Strompreisen oder hoher Eigenstromerzeugung. Energiemanagementsysteme und Batteriespeicher automatisieren diesen Prozess und senken Energiekosten.

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M

Marketing-Unterstützung

Marketing-Unterstützung umfasst Maßnahmen, mit denen Hersteller ihre Fachpartner beim Vertrieb unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Werbematerialien, Kampagnen, Schulungen oder Verkaufsunterlagen. Werden Sie TESVOLT Partner und profitieren Sie von umfassender Marketingunterstützung.

Megawattstunde (MWh)

Die Megawattstunde (MWh) ist eine Einheit für elektrische Energie und entspricht 1.000 Kilowattstunden (kWh). Sie wird vor allem zur Angabe großer Speicherkapazitäten oder Energiemengen verwendet.

Messstelle

Eine Messstelle ist der Ort, an dem Stromflüsse gemessen werden. Die erfassten Daten dienen unter anderem der Abrechnung, dem Energiemanagement und der Steuerung von Batteriespeichersystemen.

Messkonzept für Batteriespeicher

Ein Messkonzept legt fest, welche Energiemengen eines Batteriespeichers mit welchen Zählern erfasst und voneinander abgegrenzt werden. Es ist wichtig für Abrechnung, Netzentgelte, Steuern, EEG-Zuordnung und Vermarktung. Das passende Konzept hängt davon ab, ob der Speicher hinter oder vor dem Kundenzähler betrieben wird.

Minutenreserve (MRL/mFRR)

Minutenreserve beziehungsweise Manual Frequency Restoration Reserve wird zur Ablösung schnellerer Regelreserven und bei länger andauernden Leistungsabweichungen eingesetzt. Die Aktivierung erfolgt auf Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers. Batteriespeicher können daran teilnehmen, wenn Leistung, Kapazität, Reaktionszeit, Messung und Kommunikation die jeweiligen Präqualifikationsanforderungen erfüllen.

Mittelspannungsanschluss

Ein Mittelspannungsanschluss verbindet größere Gewerbe-, Industrie- oder Speicheranlagen mit dem Mittelspannungsnetz. Er umfasst typischerweise Transformator, Schaltanlage, Schutztechnik, Messung und Regelung. Für Batteriespeicher gelten unter anderem die Anforderungen der VDE-AR-N 4110 sowie ergänzende technische Anschlussbedingungen des zuständigen Netzbetreibers.

Modbus TCP

Modbus TCP ist ein verbreitetes Kommunikationsprotokoll für den Datenaustausch über Ethernet-Netzwerke. In Energiesystemen verbindet es beispielsweise Zähler, Wechselrichter, Batteriespeicher und Energiemanagementsysteme. Geräte stellen Messwerte und Steuerregister bereit. Für eine zuverlässige Integration müssen Adressen, Registerbelegung und Datenformate korrekt konfiguriert werden.

Modularer Batteriespeicher

Ein modularer Batteriespeicher besteht aus standardisierten Einheiten, die je nach benötigter Kapazität oder Leistung kombiniert werden. Das erleichtert Planung, Transport, Montage und spätere Erweiterungen. Die mögliche Skalierung hängt von Systemarchitektur, Wechselrichter, Batteriemanagement, Netzanschluss und den Freigaben des jeweiligen Herstellers ab.

Monitoring-Portal

Ein Monitoring-Portal stellt Betriebsdaten eines Batteriespeichers übersichtlich dar. Betreiber können Ladezustand, Leistung, Energieflüsse, Temperaturen, Alarme und historische Entwicklungen überwachen. Bei mehreren Standorten ermöglicht es eine zentrale Anlagenübersicht. Gute Monitoring-Lösungen unterstützen Fehlererkennung, Wartung, Reporting und wirtschaftliche Betriebsoptimierung.

MW und MWh – Unterschied

Megawatt, kurz MW, ist eine Einheit der Leistung; Megawattstunde, kurz MWh, eine Einheit der Energie. Ein Batteriespeicher mit 2 MW Leistung und 4 MWh Kapazität könnte rechnerisch zwei Stunden mit voller Leistung entladen. Wirkungsgrad, Betriebsreserven und Leistungsbegrenzungen beeinflussen die tatsächliche Dauer.

Microgrid (Mikronetz)

Ein Microgrid ist ein lokales Stromnetz, das Energie aus verschiedenen Quellen wie Photovoltaik, Batteriespeichern oder Blockheizkraftwerken intelligent steuert. Es kann sowohl mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden als auch unabhängig davon betrieben werden.

Mikrozyklus

Ein Mikrozyklus bezeichnet eine sehr kleine Teilentladung und Wiederaufladung einer Batterie. Solche Zyklen entstehen im normalen Betrieb häufig und haben bei modernen Lithium-Ionen-Batterien in der Regel nur einen geringen Einfluss auf die Lebensdauer.

Multi-Use

Multi-Use beschreibt die gleichzeitige Nutzung eines Batteriespeichers für mehrere Anwendungen, beispielsweise Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung, dynamische Stromtarife oder Energiehandel. Dadurch lässt sich die Wirtschaftlichkeit des Speichers deutlich erhöhen. Mehr lesen

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N

Netz

Das Stromnetz verbindet Erzeuger, Speicher und Verbraucher miteinander und sorgt für die sichere Übertragung elektrischer Energie. Batteriespeicher unterstützen dabei die Stabilität und Flexibilität des Netzes.

Netzanschluss

Der Netzanschluss verbindet eine Energieanlage mit dem öffentlichen Stromnetz. Er ermöglicht den Bezug und die Einspeisung von elektrischer Energie.

Nennkapazität

Die Nennkapazität bezeichnet die vom Hersteller unter festgelegten Bedingungen angegebene Gesamtenergiemenge einer Batterie. Sie dient als technischer Vergleichswert, entspricht jedoch nicht immer der nutzbaren Kapazität. Temperatur, Alterung, Entladetiefe, Leistung und Betriebsgrenzen beeinflussen, wie viel Energie praktisch zur Verfügung steht.

Netzanschlussbegehren

Ein Netzanschlussbegehren ist die formelle Anfrage an den Netzbetreiber zum Anschluss einer neuen oder erweiterten Anlage. Dafür werden technische Daten zu Batteriespeicher, Wechselrichter, Leistung, Standort und Betriebsweise eingereicht. Eine vollständige und realistische Planung erleichtert die Prüfung und reduziert Rückfragen im späteren Anschlussverfahren.

Netzanschluss eines Batteriespeichers

Der Netzanschluss verbindet einen Batteriespeicher mit dem öffentlichen Stromnetz. Planung und Genehmigung berücksichtigen Leistung, Spannungsebene, Schutztechnik, Messkonzept und Netzverträglichkeit. Je nach Größe gelten unterschiedliche technische Anschlussregeln. Eine frühzeitige Abstimmung mit dem Netzbetreiber ist wichtig, da verfügbare Anschlusskapazitäten zunehmend zum Projektengpass werden.

Netzanschlusskapazität

Die Netzanschlusskapazität beschreibt die maximal zulässige Bezugs- oder Einspeiseleistung an einem Netzanschlusspunkt. Sie wird durch Netzstruktur, Betriebsmittel und vertragliche Vereinbarungen begrenzt. Batteriespeicher können vorhandene Kapazität effizienter nutzbar machen, indem sie Einspeise- und Verbrauchsspitzen glätten oder mehrere Anlagen intelligent koordinieren.

Netzanschlusspunkt (NVP)

Der Netzanschlusspunkt, kurz NVP, ist die Stelle, an der eine Kunden-, Erzeugungs- oder Speicheranlage mit dem öffentlichen Netz verbunden ist. Seine technische Kapazität begrenzt, wie viel Leistung bezogen oder eingespeist werden darf. Bei Shared Connection nutzen mehrere Anlagen denselben Netzanschlusspunkt koordiniert.

Netzausfall

Ein Netzausfall ist die Unterbrechung der Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz. Mit einem geeigneten Batteriespeicher und kompatiblen Wechselrichter können ausgewählte Verbraucher weiterhin mit Ersatzstrom versorgt werden.

Netzdienstleistungen

Netzdienstleistungen sind Leistungen, die zur Stabilisierung und zum sicheren Betrieb des Stromnetzes beitragen. Batteriespeicher können beispielsweise Regelleistung, Blindleistung oder Frequenzstützung bereitstellen.

Netzfrequenz

Die Netzfrequenz beschreibt die Frequenz des Wechselstromnetzes und beträgt in Europa normalerweise 50 Hertz (Hz). Schwankungen der Netzfrequenz müssen ausgeglichen werden, um einen stabilen Netzbetrieb sicherzustellen.

Netzsystemdienstleistungen

Netzsystemdienstleistungen umfassen technische Maßnahmen zur Sicherstellung eines stabilen Stromnetzes. Dazu gehören unter anderem Frequenzhaltung, Spannungsregelung, Regelleistung und Blindleistungsbereitstellung.

Niederspannung

Als Niederspannung werden elektrische Spannungen bis 1.000 Volt Wechselspannung oder 1.500 Volt Gleichspannung bezeichnet. Viele Gewerbespeicher werden auf der Niederspannungsebene an das Stromnetz angeschlossen.

NIS2

NIS2 ist eine europäische Richtlinie zur Verbesserung der Cybersicherheit wichtiger und wesentlicher Einrichtungen. Betroffene Unternehmen müssen unter anderem Risiken bewerten, Sicherheitsmaßnahmen umsetzen und Vorfälle melden. Ob ein Betreiber von Batteriespeichern erfasst wird, hängt von Branche, Unternehmensgröße, Tätigkeit und nationaler Umsetzung der Richtlinie ab.

Not-Aus

Ein Not-Aus ist eine Sicherheitseinrichtung, mit der eine Anlage im Gefahrenfall sofort abgeschaltet werden kann. Er dient dem Schutz von Personen und technischen Anlagen.

Notstrom

Notstrom bezeichnet die Stromversorgung während eines Netzausfalls. Im Gegensatz zum Ersatzstrom kann Notstrom je nach System die vollständige oder teilweise Versorgung eines Gebäudes oder Betriebs sicherstellen.

Nulleinspeisung

Bei der Nulleinspeisung wird verhindert, dass überschüssiger Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Stattdessen wird die Energie vor Ort verbraucht oder im Batteriespeicher gespeichert.

Nutzbare Energie

Die nutzbare Energie beschreibt den Anteil der gesamten Batteriekapazität, der tatsächlich verwendet werden kann. Sie liegt aufgrund von Sicherheitsreserven unter der Bruttokapazität des Speichers.

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O

Off-Grid

Off-Grid bezeichnet den netzunabhängigen Betrieb eines Energiesystems ohne Verbindung zum öffentlichen Stromnetz. Die Stromversorgung erfolgt vollständig über lokale Energiequellen wie Photovoltaik, Batteriespeicher oder Generatoren.

OPEX (Operating Expenditures)

OPEX bezeichnet die laufenden Betriebs- und Wartungskosten eines Energiespeichersystems. Dazu zählen beispielsweise Wartung, Service, Monitoring, Versicherung und Betriebskosten.

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P

Peak Shaving

Peak Shaving (Lastspitzenkappung) bezeichnet die Reduzierung kurzfristiger Lastspitzen durch den gezielten Einsatz eines Batteriespeichers. Dadurch lassen sich Leistungspreise senken und Netzanschlüsse effizienter nutzen. Mehr über Peak Shaving lesen

Power Conversion System (PCS)

Ein Power Conversion System (PCS) wandelt elektrische Energie zwischen Gleichstrom (DC) und Wechselstrom (AC) um und steuert Lade- und Entladevorgänge von Batteriespeichern. Es wird vor allem in gewerblichen und industriellen Großspeichersystemen eingesetzt. Mehr erfahren

Power Quality

Power Quality beschreibt die Qualität der elektrischen Energieversorgung. Faktoren wie Spannung, Frequenz und Oberwellen beeinflussen die Betriebssicherheit und Lebensdauer elektrischer Anlagen.

Primärregelleistung (PRL)

Primärregelleistung (PRL) dient der schnellen Stabilisierung der Netzfrequenz nach kurzfristigen Abweichungen. Batteriespeicher können diese Leistung innerhalb weniger Sekunden bereitstellen und so zur Netzstabilität beitragen.

Prognosebasiertes Laden

Beim prognosebasierten Laden nutzt das Energiemanagementsystem Wetter-, Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen, um den Batteriespeicher optimal zu laden und zu entladen. Dadurch lassen sich Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit verbessern.

Produktgarantie

Die Produktgarantie ist die freiwillige Garantie des Herstellers auf Material- oder Verarbeitungsfehler eines Energiespeichersystems oder einzelner Komponenten innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Produktkonfigurator

Ein Produktkonfigurator unterstützt bei der Auswahl und Konfiguration eines passenden Energiespeichersystems. Er berücksichtigt unter anderem Energiebedarf, Leistung, Speicherkapazität und Anwendungsbereich.

Projektplaner

Ein Projektplaner unterstützt bei der Planung und Auslegung von Energiespeicherprojekten. Er berücksichtigt technische Anforderungen, Dimensionierung, Wirtschaftlichkeit und regulatorische Vorgaben.

PV-Anlage

Eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um. In Kombination mit einem Batteriespeicher kann der selbst erzeugte Strom zwischengespeichert und zeitversetzt genutzt werden.

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Q

Quartierspeicher

Ein Quartierspeicher ist ein zentraler Batteriespeicher, der mehrere Gebäude oder ein gesamtes Wohn- oder Gewerbequartier mit gespeicherter Energie versorgt. Er erhöht den Eigenverbrauch erneuerbarer Energien, entlastet das Stromnetz und verbessert die Energieversorgung innerhalb des Quartiers.

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R

Rack

Ein Rack ist eine Tragkonstruktion, in der Batteriemodule sicher montiert und elektrisch miteinander verbunden werden. Mehrere Racks bilden zusammen größere Batteriespeichersysteme.

Rack-Balancing

Rack-Balancing sorgt für eine gleichmäßige Verteilung von Ladezuständen und Leistungen zwischen mehreren Batterieracks. Dadurch werden Effizienz, Sicherheit und Lebensdauer des Gesamtsystems verbessert.

Ramp Rate Control

Ramp Rate Control begrenzt die Geschwindigkeit, mit der sich die Einspeiseleistung einer Energieanlage ändern darf. Dadurch werden Netzschwankungen reduziert und die Netzstabilität verbessert.

Regelenergie

Regelenergie gleicht kurzfristige Abweichungen zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch im Netz aus. Batteriespeicher eignen sich wegen ihrer schnellen Reaktionsfähigkeit besonders gut dafür. Sie können bei einem Leistungsdefizit Energie einspeisen oder bei einem Überschuss Energie aufnehmen. Für die Teilnahme sind Präqualifikation und eine geeignete technische Anbindung erforderlich.

Regelleistung

Regelleistung ist elektrische Leistung, die zur Stabilisierung der Netzfrequenz bereitgestellt wird. Batteriespeicher eignen sich aufgrund ihrer schnellen Reaktionszeit besonders für die Bereitstellung von Regelleistung.

Return on Investment (ROI)

Der Return on Investment (ROI) beschreibt, nach welcher Zeit sich die Investition in ein Energiespeichersystem durch eingesparte oder zusätzliche Erträge amortisiert.

Roundtrip-Wirkungsgrad

Der Roundtrip-Wirkungsgrad gibt an, wie viel der ursprünglich gespeicherten Energie nach einem vollständigen Lade- und Entladezyklus wieder genutzt werden kann. Ein hoher Wert steht für geringe Energieverluste und eine hohe Effizienz des Batteriespeichers.

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S

Salzwasser-Batterie

Eine Salzwasser-Batterie ist eine umweltfreundliche Speichertechnologie, die mit ungiftigen Elektrolyten arbeitet. Sie eignet sich für bestimmte stationäre Anwendungen, spielt jedoch im Gewerbe derzeit eine untergeordnete Rolle.

Schaltanlage

Eine Schaltanlage verbindet, schützt und steuert elektrische Energieanlagen. In Batteriespeichersystemen übernimmt sie unter anderem Schalt-, Schutz- und Verteilungsaufgaben.

Schaltschrank

Ein Schaltschrank beherbergt elektrische Steuerungs-, Schutz- und Kommunikationstechnik. Er schützt die Komponenten vor äußeren Einflüssen und ermöglicht einen sicheren Betrieb.

Schutzart (IP)

Die Schutzart gibt an, wie gut ein Gehäuse gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist. Sie wird nach der IP-Klassifizierung (z. B. IP55 oder IP65) angegeben.

Schutzklasse

Die Schutzklasse beschreibt die Schutzmaßnahmen eines elektrischen Geräts gegen Stromschlag. Sie definiert unter anderem Anforderungen an Isolierung und Erdung.

Schwarzstartfähigkeit

Schwarzstartfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Energiesystems, nach einem vollständigen Stromausfall ohne externe Stromversorgung selbstständig zu starten und ein Netz wieder aufzubauen.

Sekundärregelleistung (SRL)

Sekundärregelleistung (SRL) wird automatisch aktiviert, um die Netzfrequenz nach kurzfristigen Abweichungen zu stabilisieren. Batteriespeicher können diese Leistung innerhalb weniger Minuten bereitstellen.

Shared Connection

Bei einer Shared Connection teilen sich ein Batteriespeicher und weitere Anlagen einen gemeinsamen Netzanschlusspunkt. Das können beispielsweise Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen oder gewerbliche Verbraucher sein. Eine intelligente Steuerung koordiniert die Energieflüsse und verhindert eine Überlastung des Anschlusses. So kann vorhandene Netzkapazität wirtschaftlicher genutzt werden.

Smart Grid

Ein Smart Grid ist ein intelligentes Stromnetz, das Erzeuger, Verbraucher und Energiespeicher digital miteinander vernetzt und Energieflüsse in Echtzeit steuert.

Smart Meter

Ein Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler, der Verbrauchs- und Einspeisedaten digital erfasst und für Energiemanagement sowie dynamische Stromtarife bereitstellt.

State of Charge (SOC)

Der State of Charge (SOC) beschreibt den aktuellen Ladezustand einer Batterie in Prozent und zeigt an, wie viel Energie noch verfügbar ist.

State of Health (SOH)

Der State of Health (SOH) beschreibt den Gesundheitszustand einer Batterie. Er gibt an, wie viel der ursprünglichen Kapazität und Leistungsfähigkeit noch vorhanden ist.

Solarpark

Ein Solarpark ist eine großflächige Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Solarstrom. Batteriespeicher ermöglichen es, den erzeugten Strom zeitversetzt zu nutzen oder flexibel ins Netz einzuspeisen. TESVOLT Solarpark-Referenze

Speicher

Ein Speicher nimmt elektrische Energie auf und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Er erhöht die Flexibilität der Energieversorgung und unterstützt die Integration erneuerbarer Energien.

Speichercontainer

Ein Speichercontainer ist ein vollständig integriertes Batteriespeichersystem in einem Container. Er eignet sich besonders für Großspeicherprojekte, Solarparks und industrielle Anwendungen.

Speicherkapazität

Die Speicherkapazität beschreibt die Energiemenge, die ein Batteriespeicher aufnehmen kann. Sie wird in Kilowattstunden (kWh) oder Megawattstunden (MWh) angegeben.

Speicherrack

Ein Speicherrack ist ein Gestell zur Aufnahme mehrerer Batteriemodule innerhalb eines Batteriespeichersystems. Es ermöglicht eine modulare Erweiterung der Speicherkapazität.

Speicherschrank

Ein Speicherschrank ist ein geschlossenes Gehäuse, das Batteriemodule sowie Sicherheits- und Steuerungskomponenten aufnimmt und schützt.

Speichersystem

Ein Speichersystem umfasst alle Komponenten zur Speicherung und Nutzung elektrischer Energie, darunter Batterie, Wechselrichter, Batteriemanagementsystem und Energiemanagementsystem.

Stromspeicher

Ein Stromspeicher speichert überschüssige elektrische Energie und stellt sie bei Bedarf wieder zur Verfügung. Er erhöht den Eigenverbrauch, reduziert Lastspitzen und verbessert die Versorgungssicherheit.

Stromtarif

Ein Stromtarif legt die Preise und Konditionen für den Bezug elektrischer Energie fest. Dynamische Stromtarife ermöglichen eine kostenoptimierte Nutzung von Batteriespeichern.

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch beschreibt die Menge an elektrischer Energie, die ein Haushalt oder Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums nutzt. Er wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen.

Systemwirkungsgrad

Der Systemwirkungsgrad beschreibt die Effizienz des gesamten Energiespeichersystems. Er berücksichtigt die Verluste aller Komponenten – von der Batterie über den Wechselrichter bis hin zur Steuerung.

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T

Tiefenentladung

Eine Tiefenentladung liegt vor, wenn eine Batterie unter ihre zulässige Mindestspannung entladen wird. Das kann die Lebensdauer verkürzen oder die Batterie dauerhaft beschädigen. Das Batteriemanagementsystem schützt vor einer Tiefenentladung.

Time-of-Use (TOU)

Time-of-Use (TOU) beschreibt einen Stromtarif mit zeitabhängigen Preisen. Energiemanagementsysteme laden den Batteriespeicher bevorzugt in günstigen Tarifzeiten und nutzen die gespeicherte Energie bei hohen Strompreisen.

Time Shifting

Time Shifting bezeichnet die zeitliche Verschiebung von Stromverbrauch oder Energieeinsatz. Batteriespeicher speichern überschüssige Energie und stellen sie zu einem späteren, wirtschaftlich günstigeren Zeitpunkt wieder bereit.

TPS-System

Ein TPS-System (True Power System) bezeichnet ein unterbrechungsfreies Stromversorgungssystem, das Verbraucher auch bei Netzstörungen oder Stromausfällen zuverlässig mit elektrischer Energie versorgt. Je nach Hersteller kann die genaue Bedeutung des Begriffs variieren.

TÜV-Zertifizierung

Eine TÜV-Zertifizierung bestätigt, dass ein Produkt, System oder Prozess nach festgelegten Kriterien durch eine unabhängige Prüforganisation bewertet wurde. Welche Eigenschaften tatsächlich geprüft sind, ergibt sich aus Zertifikat und Prüfgrundlage. Bei Batteriespeichern können elektrische Sicherheit, funktionale Sicherheit oder bestimmte Systemkomponenten Gegenstand der Prüfung sein.

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U

Umgebungstemperatur

Die Umgebungstemperatur ist die Temperatur der Umgebung, in der ein Batteriespeichersystem betrieben wird. Sie beeinflusst die Leistung, Effizienz und Lebensdauer der Batterie.

Umschalteinrichtung

Eine Umschalteinrichtung trennt bei einem Stromausfall das Gebäude sicher vom öffentlichen Stromnetz und schaltet automatisch auf die Ersatzstromversorgung um. Sie ist eine wichtige Komponente für Ersatzstromsysteme.

Überladeschutz

Der Überladeschutz verhindert, dass eine Batterie über ihre zulässige Ladespannung hinaus geladen wird. Dadurch werden Schäden vermieden und die Lebensdauer der Batterie erhöht.

Überstrom

Überstrom bezeichnet einen elektrischen Strom, der den zulässigen Grenzwert überschreitet. Schutzvorrichtungen wie Sicherungen oder Leistungsschalter unterbrechen den Stromkreis, um Personen und Anlagen zu schützen.

Unidirektional

Unidirektional bedeutet, dass Energie oder Daten nur in eine Richtung übertragen werden. Im Gegensatz dazu ermöglicht ein bidirektionales System den Energie- oder Datenaustausch in beide Richtungen.

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V

VDE-AR-N 4105

Die VDE-AR-N 4105 definiert technische Anforderungen für Erzeugungsanlagen und Speicher am Niederspannungsnetz. Sie regelt unter anderem Netz- und Anlagenschutz, Wirkleistungssteuerung, Blindleistung und Verhalten bei Netzstörungen. Welche Anforderungen gelten, hängt von Anlagenleistung, Betriebsweise und den ergänzenden Vorgaben des zuständigen Netzbetreibers ab.

VDE-AR-N 4110

Die VDE-AR-N 4110 enthält technische Anschlussregeln für Kundenanlagen am Mittelspannungsnetz. Sie betrifft viele größere Gewerbe-, Industrie- und Batteriespeicherprojekte. Geregelt werden beispielsweise Zertifizierung, Schutztechnik, Regelbarkeit, Blindleistung und Verhalten bei Netzstörungen. Die Konformität muss durch entsprechende technische Nachweise bestätigt werden.

VDE-AR-N 4120

Die VDE-AR-N 4120 beschreibt technische Anschlussregeln für Kundenanlagen am Hochspannungsnetz. Sie ist insbesondere für große Batterieparks und leistungsstarke Industrieanlagen relevant. Die Regel legt Anforderungen an Netzstützung, Schutz, Regelung, Zertifizierung und Datenaustausch fest. Projekte erfordern eine enge Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

Verbrauch

Der Verbrauch bezeichnet die Menge an elektrischer Energie, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums genutzt wird. Er wird üblicherweise in Kilowattstunden (kWh) gemessen.

Verbraucher

Verbraucher sind elektrische Geräte oder Anlagen, die Strom aus dem Netz, einer Photovoltaikanlage oder einem Batteriespeicher nutzen. Dazu gehören beispielsweise Maschinen, Beleuchtung oder Ladesäulen.

Verdrahtung

Die Verdrahtung umfasst alle elektrischen Leitungen und Verbindungen innerhalb eines Energiespeichersystems. Eine fachgerechte Verdrahtung ist entscheidend für den sicheren und zuverlässigen Betrieb.

Virtuelles Kraftwerk (VPP)

Ein virtuelles Kraftwerk, kurz VPP, vernetzt dezentrale Erzeuger, Verbraucher und Batteriespeicher über eine digitale Plattform . Die Anlagen werden gebündelt überwacht, gesteuert und vermarktet. Dadurch können auch kleinere Systeme gemeinsam größere Handelsmengen oder Regelleistung bereitstellen. Voraussetzung sind sichere Kommunikation, Echtzeitdaten und eine zentrale Steuerungslogik.

Visualisierung der Netzqualität

Die Visualisierung der Netzqualität stellt elektrische Kenngrößen wie Spannung, Frequenz oder Oberwellen grafisch dar. Sie hilft dabei, Netzstörungen zu erkennen und die Energiequalität zu überwachen.

Volladezyklus

Ein Volladezyklus beschreibt das vollständige Laden und anschließende Entladen einer Batterie. Die Anzahl der möglichen Volladezyklen ist ein wichtiger Indikator für die Lebensdauer eines Batteriespeichers.

Vollzyklus

Ein Vollzyklus umfasst eine vollständige Be- und Entladung einer Batterie und entspricht einem Ladezyklus. Die Zyklenfestigkeit gibt an, wie viele Vollzyklen eine Batterie während ihrer Lebensdauer erreicht.

Volt (V)

Volt (V) ist die Einheit der elektrischen Spannung. Sie beschreibt den Spannungsunterschied zwischen zwei Punkten in einem Stromkreis und ist eine wichtige Kenngröße von Batterien und elektrischen Anlagen.

Vorlademodus

Der Vorlademodus ist ein kontrollierter Startvorgang, bei dem elektrische Komponenten schrittweise unter Spannung gesetzt werden. Dadurch werden hohe Einschaltströme vermieden und Bauteile geschützt.

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W

Wandhalterung

Eine Wandhalterung dient der sicheren Befestigung von Komponenten wie Wechselrichtern, Steuerungen oder Kommunikationsgeräten an einer Wand.

Wärmeentwicklung

Die Wärmeentwicklung beschreibt die während des Betriebs eines Batteriespeichers entstehende Wärme. Ein effizientes Kühlkonzept trägt dazu bei, Leistung und Lebensdauer des Systems zu erhalten.

Wasserkraft

Wasserkraft nutzt die Energie fließenden oder fallenden Wassers zur Stromerzeugung. In Kombination mit Batteriespeichern kann die erzeugte Energie flexibel gespeichert und genutzt werden.

Wasserstofftankstelle

Eine Wasserstofftankstelle versorgt Fahrzeuge mit Wasserstoff als Energieträger. Batteriespeicher können dabei helfen, Lastspitzen beim Betanken zu reduzieren und erneuerbare Energien effizient zu integrieren.

Wechselrichter

Ein Wechselrichter wandelt den von Batterien oder Photovoltaikanlagen erzeugten Gleichstrom (DC) in netzkonformen Wechselstrom (AC) um. Er steuert den Energiefluss und ist eine zentrale Komponente jedes Energiespeichersystems. Mehr über TESVOLT Systemkomponenten erfahren

Windkraft

Windkraft nutzt die Bewegungsenergie des Windes zur Stromerzeugung. Batteriespeicher gleichen Erzeugungsschwankungen aus und ermöglichen eine flexible Nutzung des erzeugten Stroms.

Wirkleistung

Die Wirkleistung ist der Anteil der elektrischen Leistung, der tatsächlich in nutzbare Energie umgesetzt wird, beispielsweise für den Betrieb von Maschinen oder elektrischen Geräten. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad beschreibt, wie effizient elektrische Energie umgewandelt oder gespeichert wird. Je höher der Wirkungsgrad, desto geringer sind die Energieverluste im System.

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Z

Zähler

Ein Zähler misst den Verbrauch oder die Einspeisung elektrischer Energie. Die Messdaten bilden die Grundlage für Abrechnung, Energiemanagement und die Steuerung von Batteriespeichersystemen.

Zellbalancing

Zellbalancing gleicht Unterschiede im Ladezustand einzelner Batteriezellen aus. Dadurch werden Leistung, Sicherheit und Lebensdauer der Batterie verbessert.

Zelltechnologie

Die Zelltechnologie beschreibt den Aufbau und die chemische Zusammensetzung von Batteriezellen. Gängige Technologien sind beispielsweise Lithium-Eisenphosphat (LFP) und Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt (NMC).

Zellverbund

Ein Zellverbund besteht aus mehreren miteinander verschalteten Batteriezellen, die gemeinsam ein Batteriemodul bilden. Der Zellverbund bestimmt maßgeblich Leistung, Kapazität und Sicherheit des Speichers.

Zero-Einspeisung / Nulleinspeisung

Bei Zero-Einspeisung beziehungsweise Nulleinspeisung wird verhindert, dass eine Anlage Strom in das öffentliche Netz abgibt. Eine Regelung misst den Energiefluss am Netzanschlusspunkt und passt Erzeuger oder Speicher kontinuierlich an. Der Batteriespeicher nimmt Überschüsse auf, sofern Kapazität und Ladeleistung dafür ausreichen.

Zyklenfestigkeit

Die Zyklenfestigkeit beschreibt, wie viele Lade- und Entladezyklen eine Batterie absolvieren kann, bevor ihre Kapazität auf einen definierten Wert sinkt. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Lebensdauer eines Batteriespeichers.

Zyklengarantie

Die Zyklengarantie ist eine Herstellergarantie, die eine bestimmte Anzahl von Lade- und Entladezyklen bei definierter Restkapazität zusichert. Sie ergänzt häufig die zeitliche Produkt- oder Kapazitätsgarantie.

Zertifizierungsschulung

Eine Zertifizierungsschulung vermittelt Fachpartnern und Installateuren das notwendige Wissen für die Planung, Installation und Inbetriebnahme von Energiespeichersystemen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Herstellerzertifizierung.

Zerlegen

Unter Zerlegen versteht man das fachgerechte Demontieren eines Batteriespeichers oder einzelner Komponenten, beispielsweise für Wartung, Reparatur oder Recycling. Aufgrund hoher Spannungen sollte dies ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

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