Systemdienstleistungen gewährleisten den stabilen Betrieb des Stromsystems. Verantwortlich dafür sind die Netzbetreiber – sowohl Übertragungsnetzbetreiber als auch Verteilnetzbetreiber. Damit die Versorgung jederzeit sicher bleibt, müssen Frequenz, Spannung und Leistungsflüsse innerhalb definierter Grenzwerte gehalten werden. Das passiert nicht von selbst, sondern durch laufende Eingriffe im Rahmen der Systemdienstleistungen.
Zu den bekanntesten Leistungen zählt die Regelenergie. Auch bei großflächigen Störungen wie einem Blackout tragen Systemdienstleistungen dazu bei, das Netz schnell wieder aufzubauen. Zu den Systemdienstleistungen gehören die Frequenz- und Spannungshaltung, die Betriebsführung und der Versorgungswiederaufbau.

Wir beraten Sie gerne ausführlich zum Einsatz unserer Speicher bei Ihrem Projekt.
Der Regelleistungsmarkt ist nötig, um die Netzfrequenz (50 Hz) stabil zu halten:
Die Beschaffung erfolgt über den Regelenergiemarkt im Rahmen eines marktbasierten Auktionsverfahrens. Dabei wird zwischen drei Produkten unterschieden:
Der Unterschied liegt vor allem in der Geschwindigkeit der Bereitstellung: PRL muss innerhalb von 30 Sekunden vollständig aktiv sein, SRL innerhalb von fünf Minuten und MRL innerhalb von fünfzehn Minuten.
TESVOLT Energy fokussiert sich bei aggregierten Assets auf die Sekundärregelleistung (SRL) sowie bei Großspeichern auf Primär- und Sekundärregelleistung (PRL und SRL).
Das Stromnetz muss jederzeit stabil bleiben. Schon kleinste Abweichungen zwischen Erzeugung und Verbrauch müssen ausgeglichen werden.
Dafür bezahlen Netzbetreiber gezielt für flexible Systeme. Bezahlt werden die Systemdienstleistungen über die Netzentgelte.
Batteriespeicher sind ideal geeignet, da sie:
Sie stellen Flexibilität bereit – und werden dafür vergütet.
Ihre Batterie allein erzeugt noch keine Einnahmen. Erst durch die intelligente Anbindung an Energiemärkte wird Ihre Flexibilität wirtschaftlich nutzbar.
TESVOLT sorgt dafür, dass Ihr System nahtlos in professionelle Vermarktungsstrukturen integriert wird.
Über unsere digitale Infrastruktur wird Ihr Energiesystem in die wichtigsten Märkte eingebunden.

Die Anbindung an eine Trading- bzw. Vermarktungsplattform erfolgt über TESVOLT Energy .
Die gesamte Vermarktung läuft vollständig automatisiert:
Bereits verfügbar für: > 1,5 MW ( TESVOLT TALLON )
Ab 2027 : Speicher ab 50 kW wie TESVOLT FORTON oder PowerCore , gebündelt in einem virtuellen Kraftwerk durch TESVOLT Energy
Über die TESVOLT Energy Plattform behalten Sie jederzeit den Überblick:
VDE-AR-N 4110 mit dem TESVOLT TEC PRO L

Gib dich nicht mit nur einem Markt zufrieden.
Cross-Market-Vermarktung kombiniert zwei Erlösquellen in einem System: den Regelleistungsmarkt und den Großhandelsmarkt (z. B. EPEX Spot). So wird die verfügbare Flexibilität des Speichers optimal genutzt.
Ihr System arbeitet immer dort, wo der größte wirtschaftliche Vorteil entsteht.
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Regelenergie stabilisiert das Stromnetz, indem sie kurzfristige Schwankungen zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgleicht. Batteriespeicher eignen sich besonders gut dafür, da sie innerhalb von Sekunden Leistung bereitstellen oder aufnehmen können.
Regelleistung bezeichnet die Bereitschaft, Leistung bereitzustellen. Regelenergie entsteht erst, wenn diese Leistung tatsächlich vom Netzbetreiber abgerufen wird. Betreiber erhalten Vergütungen sowohl für die Bereitstellung als auch – je nach Markt – für den tatsächlichen Einsatz.
In Deutschland wird zwischen Primärregelleistung (FCR), Sekundärregelleistung (aFRR) und Minutenreserve (mFRR) unterschieden. Moderne Batteriespeicher können je nach Auslegung verschiedene Regelenergiemärkte bedienen.
Cross-Market-Optimierung bedeutet, dass ein Batteriespeicher automatisch zwischen verschiedenen Erlösquellen wechselt – beispielsweise Energiehandel und Regelenergie. Ziel ist es, jederzeit den wirtschaftlich attraktivsten Einsatz zu wählen.
Batteriespeicher stellen dem Stromnetz flexibel Leistung zur Verfügung. Dafür erhalten Betreiber Vergütungen aus den Regelenergiemärkten. Die tatsächlichen Erlöse hängen unter anderem von Marktpreisen, Speichergröße und Vermarktungsstrategie ab.
Der Speicher muss technische Anforderungen wie schnelle Reaktionszeiten, Fernsteuerbarkeit und kontinuierliche Kommunikation erfüllen. Zusätzlich erfolgt eine Präqualifikation für den jeweiligen Regelenergiemarkt.
Netzdienstleistungen sind Funktionen, die zur Stabilität des Stromnetzes beitragen. Dazu gehören unter anderem Regelenergie, Blindleistungsregelung, Frequenzhaltung oder Spannungsstützung. Batteriespeicher übernehmen dabei zunehmend eine zentrale Rolle.
Für Unternehmen mit geeigneten Batteriespeichern kann die Teilnahme am Regelenergiemarkt zusätzliche Einnahmen ermöglichen. Ob sich dies wirtschaftlich lohnt, hängt unter anderem von Speichergröße, Nutzungsprofil und aktuellen Marktbedingungen ab.
Ein Energiemanagementsystem überwacht alle Energieflüsse und steuert den Batteriespeicher automatisch. Es sorgt dafür, dass technische Vorgaben eingehalten und verfügbare Vermarktungsmöglichkeiten optimal genutzt werden.
Die Präqualifikation ist das technische Zulassungsverfahren für die Teilnahme an Regelenergiemärkten. Dabei wird geprüft, ob ein Batteriespeicher die Anforderungen hinsichtlich Leistung, Reaktionsgeschwindigkeit, Kommunikation und Zuverlässigkeit erfüllt. Erst nach erfolgreicher Präqualifikation ist eine Vermarktung von Regelleistung möglich.
Regelenergie wird über spezialisierte Anbieter oder Direktvermarkter an den Regelenergiemärkten angeboten. Unternehmen mit geeigneten Batteriespeichern können teilnehmen, sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt sind und die Anlage erfolgreich präqualifiziert wurde. Häufig erfolgt die Vermarktung über einen Aggregator oder ein Virtuelles Kraftwerk.
Die Vermarktung erfolgt über Energiemärkte oder Regelenergiemärkte. Ein Energiemanagementsystem steuert den Speicher automatisch und entscheidet – häufig gemeinsam mit einem Vermarktungspartner –, wann Laden, Entladen oder die Bereitstellung von Regelleistung wirtschaftlich am sinnvollsten ist.
Cross-Market kombiniert verschiedene Erlösquellen wie Energiehandel, Regelenergie und weitere Flexibilitätsmärkte. Dadurch kann ein Batteriespeicher automatisch den jeweils wirtschaftlich attraktivsten Markt nutzen. Die tatsächlichen Erlöse hängen von Marktpreisen, Speichergröße, Standort und Betriebsstrategie ab.
Die geeignete Speichergröße hängt von der gewünschten Anwendung und den Marktanforderungen ab. Für gewerbliche und industrielle Anwendungen kommen meist Batteriespeicher im Bereich mehrerer hundert Kilowattstunden bis in den Megawattstundenbereich zum Einsatz. Entscheidend ist nicht nur die Kapazität, sondern auch die verfügbare Leistung und die Einbindung in die Vermarktung.
Ja. Gewerbebetriebe können mit geeigneten Batteriespeichern zusätzliche Erlöse am Regelenergiemarkt erzielen. In der Praxis erfolgt die Teilnahme meist über einen Vermarktungspartner oder ein Virtuelles Kraftwerk, das mehrere Anlagen bündelt und die Vermarktung übernimmt.
Redispatch bezeichnet Eingriffe der Netzbetreiber, um Netzengpässe zu vermeiden und die Netzstabilität sicherzustellen. Dabei werden Erzeugungsanlagen gezielt herunter- oder hochgefahren. Moderne Batteriespeicher können künftig eine wichtige Rolle bei der netzdienlichen Bereitstellung von Flexibilität spielen.
Flexibilitätsvermarktung beschreibt die wirtschaftliche Nutzung der Fähigkeit eines Batteriespeichers, Strom zeitlich flexibel zu laden oder zu entladen. Je nach Markt- und Netzsituation kann diese Flexibilität für Energiehandel, Regelenergie oder andere Netzdienstleistungen eingesetzt werden.