Prognosebasiertes Laden

Prognosebasiertes Laden

Was bringt es?

Wird gerade mehr PV-Strom produziert als verbraucht, kann überschüssiger Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden, und wird vom Versorger vergütet. Das passiert an sonnigen Tagen, wenn der Batteriespeicher bereits vollgeladen ist und die Verbraucher aktuell weniger Energie benötigen, als die PV-Anlage liefert. Allerdings dürfen geförderte PV-Anlagen nicht ihre volle Leistung ins Netz abgeben, sondern müssen beim Einspeisen auf 40, 60 oder 70 Prozent ihrer maximal möglichen Leistung abgeregelt werden (dieser Wert variiert je nach Bundesland, aufgrund unterschiedlicher Gesetzgebung). Damit soll verhindert werden, dass das Netz an sonnigen Tagen durch tausende, unter Volllast produzierende PV-Anlagen in einer Region überlastet wird. Überschüssige Sonnenenergie verpufft während der Abregelungsphase ungenutzt. Um dieses unwirtschaftliche Ereignis weitestmöglich zu vermeiden, hilft das prognosebasierte Laden.

Ihre Vorteile

  • Keine oder minimierte Verluste durch Abregeln der Anlagenleistung
  • PV-Anlage und Batteriespeicher wirtschaftlicher nutzen
  • Weitere Verbraucher, wie z.B. Wärmepumpen oder Ladesäulen können angesteuert werden

Wie funktioniert es?

Der TESVOLT Energy Manager kümmert sich täglich um die optimale Lade- und Verbrauchsstrategie. Basis hierfür sind Wetterprognosedaten, Batteriekapazität bzw. Ladestand sowie Statistiken über das typische Energieverbrauchsmuster im System– also zu welcher Tageszeit typischerweise wie viel Strom verbraucht wird.

An einem Beispiel:

Die Wetterprognose sagt für den nächsten Tag Sonnenschein in der ersten Tageshälfte und Bewölkung in der zweiten voraus. Der TESVOLT Energy Manager hat gelernt, dass Lastspitzen immer nachmittags und am späten Abend auftreten. Er startet demnach mit einem leeren Batteriespeicher in den Tag, um so viel PV-Energie wie möglich aufnehmen zu können. Während die PV-Anlage also in der ersten Tageshälfte die maximale Leistung bereitstellt, teilt der TESVOLT Energy Manager den erzeugten Strom zwischen Verbrauchern und Batterie so auf, dass der Speicher am Ende der ersten Tageshälfte voll beladen ist. Wenn dann die Energiemenge aus den Kollektoren erst abnimmt und abends ganz versiegt, springt der Batteriespeicher ein und versorgt die Verbraucher zu Lastspitzenzeiten mit dem zuvor erzeugten Sonnenstrom.

Überschüssiger Strom muss an diesem Tag nur dann eingespeist werden, wenn die Sonne so stark scheint, dass mehr Strom zur Verfügung steht als Batteriespeicher und Verbraucher aufnehmen können. Ebenso muss erst dann Strom aus dem Netz bezogen werden, wenn der Batteriespeicher nachts leer ist. Ob der TESVOLT Energy Manager die Batterieleistung komplett abgibt oder noch eine Reserve für den nächsten Vormittag zurückbehält, hängt von der Wetter- und Verbrauchsprognose für den Folgetag ab.

Weitere Arten des prognosebasierten Ladens

Neben der Vermeidung von Abregelungsverlusten kann der TESVOLT Energy Manager auch effizienzbasiertes Laden unterstützen und so dafür sorgen, dass der Speicher im optimalen Betriebspunkt und mit maximaler Effizienz beladen wird. Eine weitere Möglichkeit ist das netzdienliche Laden, über das zusätzliche netzstützende Maßnahmen ausgeführt werden können.

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