Grid Management mit Batteriespeichern
Kommune West Sussex, Großbritannien
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Netzdienstleistungen & Netzsystemdienstleistungen

Netzdienstleistungen: Mit Frequenzregelleistungen Geld verdienen

Damit das Stromnetz optimal funktioniert, muss die Menge des erzeugten Stroms gleich der Menge des abgenommenen Stroms sein. Und das zu jeder Sekunde. Denn wird mehr Energie eingespeist als gerade benötigt oder ist die Nachfrage höher als die Erzeugung, kommt es zu Lastschwankungen und damit zu Stromausfällen. Netzbetreiber versuchen dies permanent durch Laststeuerung auszugleichen.

Einen zunehmend wichtigen Baustein zur Netzstabilisierung, gerade im Rahmen der Energiewende, stellen Batteriespeicher dar. Denn sie können schnell aufgeladen werden, wenn zu viel Energie im Stromnetz ist, oder entladen, wenn zu wenig Energie zur Verfügung steht. Und für private Betreiber eines Speichers gibt es einen zusätzlichen Anreiz: Je nach Art und Umfang der geleisteten Dienste, zahlt der Netzbetreiber eine Vergütung.

Ihre Vorteile

  • Mit Netzdienstleistungen können gute Erlöse erzielt werden

  • Netzsystemdienstleistungen werden gebraucht, um normativen Anforderungen an Anlagen gerecht zu werden, damit diese überhaupt betrieben werden dürfen

Wie funktioniert's?

Mit Batteriespeichern immer im richtigen Frequenzbereich.

Netzsystemdienstleistungen

Die Netzsystemdienstleistungen sind quasi die normativen Anforderungen (z.B. VDE-AR-N 4105 für die Niederspannung, Mittelspannung VDE-AR-N 4110). Das sind die Netzanschlussbedingungen. Ohne diese dürften Erzeuger wie z.B. Photovoltaik-Anlagen gar nicht ans Netz angeschlossen werden.

Grundsätzlich kommen hier zwei Verfahren zur Stabilisierung der Spannung zum Einsatz.

1. Die Blindleistungsregelung (auch als „Q von U“ bekannt): Das bedeutet, die Blindleistung wird in Abhängigkeit von der Netzspannung geregelt.

2. Die Wirkleistungsregelung (auch „P von f“ genannt): Das heißt, in Abhängigkeit der Netzfrequenz, kann die Leistung eingeregelt werden. Dafür gibt es zwei Verfahren. Zum einen die feste Einstellung der Wirkleistungsleistungsbegrenzung der Erzeugeranlagen. Hier sind für Erzeugungsanlagen, die kleiner als 30 kW sind, beispielsweise die 70%-Regelung bekannt.
Zum anderen gibt es die dynamisch Steuerung über einen Rundsteuerempfänger. Mittels des Funkempfängers hat der Energieversorger die Möglichkeit aus der Ferne die Anlage zu regeln. Und zwar in verschiedenen Modi. Herkömmlich bekannt sind die Regelungen der Wirkleistung um 100%, 60%, 30% und so, dass ich gar keine Leistung mehr zur Verfügung habe.“

Unsere Produkte

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