Tesvolt ist für den Deutschen Gründerpreis nominiert


Wittenberg/Berlin, 5. Juni 2018 – Der Gewerbespeicherhersteller Tesvolt ist für den renommierten Deutschen Gründerpreis nominiert. Das Wittenberger Unternehmen zählt zu den Top 3-Finalisten in der Kategorie „Aufsteiger“. Damit bewertet die Jury Tesvolt als eines der erfolgreichsten Existenzgründungen der vergangenen Jahre in Deutschland. Vergeben wird der Deutsche Gründerpreis von ZDF, stern, Sparkasse und Porsche.

Erste vollautomatisierte Speicherproduktion

„Wir freuen uns sehr über die Nominierung. Seit der Unternehmensgründung hat sich Tesvolt sehr gut entwickelt, wir hätten nicht gedacht, dass unsere Stromspeicher sich so schnell in alle Welt verkaufen würden“, berichtet Daniel Hannemann, Kaufmännischer Geschäftsführer von Tesvolt. Er hat das Unternehmen zusammen mit Simon Schandert im Jahr 2014 gegründet. Damals entwickelten die beiden Ingenieure einen ersten Speicher-Prototypen, finanziert aus Erspartem. „Die Nachfrage war da und wir waren in der Photovoltaik-Branche gut vernetzt“, berichtet Hannemann.

Mit SMA und Samsung SDI fand das Unternehmen bald starke Partner. SMA Solar Technology liefert die leistungsfähigen Wechselrichter für die Tesvolt Speicher, Samsung die prismatischen Hochleistungszellen auf Lithium-Basis, die auch in modernen Elektroautos eingesetzt werden. „Als nächstes planen wir die erste vollautomatisierte und digitalisierte Batterieproduktion in Deutschland, eine deutsche Gigafactory“, sagt Hannemann. Das Unternehmen wächst stetig, zum Jahresende sollen 50 Mitarbeiter in Wittenberg arbeiten.

Batteriemanagement legte Grundstein für Unternehmenserfolg

„Letztlich ist unser selbst entwickeltes Batteriemanagementsystem der Grund dafür, dass Tesvolt sich so gut entwickelt hat“, so Simon Schandert, Technischer Geschäftsführer von Tesvolt. „Es macht die Tesvolt Speicher besonders langlebig und wirtschaftlich – beides essentiell wichtig für alle, die in einen größeren Speicher investieren wollen. Bei anderen Speichern auf dem Markt hapert es noch an der Wirtschaftlichkeit, Tesvolt Speicher dagegen amortisieren sich auch ohne Fördermittel innerhalb weniger Jahre.“

Das Batteriemanagement sorgt dafür, dass die Batteriezellen immer optimal be- und entladen werden. Weltweit einzigartig dabei ist, dass das aktive Zellbalancing sich nicht auf die Zellen innerhalb eines Batteriemoduls beschränkt, sondern auch die verschiedenen Batteriemodule untereinander optimiert werden. Der Active Battery Optimizer überwacht die Temperatur, die Spannung und den Ladezustand jeder einzelnen Zelle bzw. der Batteriemodule, was die Lebensdauer der Zellen signifikant erhöht. So erreichen die Stromspeicher von Tesvolt eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Das entspricht rund 8.000 Vollladezyklen bei einer Tiefenentladung (DoD) von 100 Prozent. Mit 92 Prozent erreichen Tesvolt Speicher außerdem den höchsten Wirkungsgrad, den es derzeit auf dem Markt gibt.

Über 1.000 internationale Projekte

Über 1.000 Kunden nutzen weltweit bereits Tesvolt Speicher. In der kasachischen Hauptstadt Astana etwa helfen Tesvolt Speicher, die Stromversorgung auf dem Expo-Gelände sicherzustellen. In Ruanda sorgt Batteriestrom für die Versorgung eines der größten Wasserpumpen-Projekte der Welt. In Mali stellen Tesvolt Speicher Solarstrom für 250.000 Menschen zur Verfügung.

Auf der Messe Intersolar Europe in München stellt Tesvolt vom 20. bis zum 22. Juni 2018 seine Batteriespeichersysteme vor.

Messestand Tesvolt: Halle B1, Stand 550

Über Tesvolt
TESVOLT hat sich auf Batteriespeicher für Gewerbebetriebe spezialisiert. Das innovative Unternehmen aus Lutherstadt Wittenberg produziert Stromspeicher mit den modernsten Batteriezellen: prismatische Lithiumzellen von Samsung SDI auf Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide-Basis. TESVOLT Speicher funktionieren mit Niederspannung ebenso wie mit Hochspannung und können an alle Energieerzeuger angeschlossen werden: Sonne, Wind, Wasser, Biogas und Blockheizkraft – On-Grid ebenso wie Off-Grid. Alle TESVOLT Speicher werden in einer eigenen Fertigungsanlage in Deutschland produziert.

Für sein Batteriemanagementsystem wurde TESVOLT mit dem Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Logo Deutscher Gründerpreis (Bildquelle: Deutscher Gründerpreis)
Die Tesvolt Gründer Daniel Hannemann (li.) und Simon Schandert (Bildquelle: Dirk Bruniecki)
Der Tesvolt Hochvoltspeicher TS HV 70 (Bildquelle: Tesvolt)
Tesvolt produziert Stromspeicher für Gewerbe und Industrie (Bildquelle: Tesvolt)
TESVOLT Logo (Bildquelle: Tesvolt)

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